Buch, Deutsch, 140 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm
Carl Schmitt in der Korrespondenz mit Otto Kirchheimer und Ingeborg Maus. Edition und Kommentar
Buch, Deutsch, 140 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm
ISBN: 978-3-465-04774-2
Verlag: Vittorio Klostermann
Der Staatsrechtler Carl Schmitt (1888-1985) wird heute als „Kronjurist“ des Weimarer Präsidialsystems wie des Nationalsozialismus, als Kritiker der liberalen Demokratie und als Vordenker aller autoritären und diktatorischen Transformationsprozesse weltweit diskutiert. Er suchte und fand aber auch „linke“ Resonanz und wirkte bis in die Gegenwart in „linke“ Theoriedebatten und Diskurse hinein. Otto Kirchheimer (1905–1965) und Ingeborg Maus (1937–2024) standen in je eigener Weise mit ihm in vorbehaltlichem persönlichem Kontakt. Sie repräsentieren für die Weimarer Republik wie für die alte Bundesrepublik über den Abstand eines halben Jahrhunderts, Generationen und Systemumbrüche hinweg gleichsam Anfang und Ende einer „linken“ Rezeption und Auseinandersetzung mit Schmitts Werk und Wirken. Diese Edition präsentiert die biographischen Quellen der Briefwechsel in kommentierter Fassung. Hubertus Buchstein verantwortet den Kirchheimer-Teil, mit grundsätzlichen Ausführungen zum problematischen Label „Links-Schmittianismus“. Reinhard Mehring zeichnet für den zweiten Teil mit dem höchst überraschenden, vollständig erhaltenen Briefwechsel Schmitts mit Ingeborg Maus sowie weiteren Materialien. Für das „linke Interesse“ an Schmitt ist dieser Band ein Lehrstück.




