Bude / Willisch | Exklusion | Buch | 978-3-518-29419-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1819, 335 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 178 mm, Gewicht: 204 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

Bude / Willisch

Exklusion

Die Debatte über die »Überflüssigen«
Originalausgabe 2007
ISBN: 978-3-518-29419-2
Verlag: Suhrkamp

Die Debatte über die »Überflüssigen«

Buch, Deutsch, Band 1819, 335 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 178 mm, Gewicht: 204 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

ISBN: 978-3-518-29419-2
Verlag: Suhrkamp


Das Gesellschaftsempfinden ist am Anfang unseres Jahrhunderts von der Vorstellung beherrscht, daß sich über die alte Unterscheidung von Oben und Unten die neue von Drinnen und Draußen legt. Quer durch die Schichten und Milieus zieht sich eine Spaltung zwischen denen, die von den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse profitieren, und jenen, die nicht mithalten können. Die Provokation des Exklusionsbegriffs besteht darin, daß er eine Verbindung zwischen Rand und Mitte der Gesellschaft herstellt.Was man einst als Randgruppenphänomen von sich weisen konnte, hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Man erlebt schrittweise Degradierungen, die plötzlich eine Schwelle ins soziale Aus überschreiten. Die 'Überflüssigen' haben keinen angestammten Ort, nur noch ein gemeinsames Schicksal.

Heinz Bude ist Professor für Soziologie an der Universität Kassel und Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Andreas Willisch ist am Thünen-Institut Bollewick tätig.

Bude / Willisch Exklusion jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Heinz Bude, Andreas Willisch
Die Debatte über die »Überflüssigen«. Einleitung
»Die Überflüssigen«. Ein Gespräch zwischen Dirk Baecker, Heinz Bude, Axel Honneth und Helmut Wiesenthal
Andreas Willisch
Drogen am Eichberg oder Feuer im Ausländerheim
Verwundbarkeit und Marginalisierungsprozesse
Robert Castel
Die Fallstricke des Exklusionsbegriffs
Katherine S. Newman
Kummervolle Zeiten
Felicitas Hillmann
Eine überfällige Diskussion
Heinz Steinert
Die Diagnostik der Überflüssigen
Armin Nassehi
Exklusion als soziologischer oder sozialpolitischer Begriff?
Ingrid Oswald
Mittelschichtsvorbehalte
Jens S. Dangschat
Exclusion – The New American Way of Life?
Martin Kronauer
Plädoyer für ein Exklusionsverständnis ohne Fallstricke
Berthold Vogel
Überflüssige in der Überflussgesellschaft?
Didier Lapeyronnie
Die Ordnung des Formlosen
Markus Schroer
Die im Dunkeln sieht man doch. Inklusion, Exklusion und die Entdeckung der Überflüssigen
Peter Imbusch
»Überflüssige«. Historische Deutungsmuster und potentielle Universalität eines Begriffs
Armut als Delikt. Ein Gespräch mit Loi¨c Wacquant
Anja Weiß
Raumrelationen als zentraler Aspekt weltweiter Ungleichheiten
Heinz Bude
Das Phänomen der Exklusion
Oliver Callies
Konturen sozialer Exklusion
Berthold Vogel
Der Nachmittag des Wohlfahrtsstaats
Andreas Willisch
Die paradoxen Folgen mechanischer Integration


Bude, Heinz
Heinz Bude ist seit 2020 Gründungsdirektor des documenta Instituts. Von 2000 bis 2023 war er Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Seit der Spielzeit 2011/12 lädt er zur Diskussionsreihe Streit ums Politische in die Schaubühne am Lehniner Platz ein. Er veröffentlichte Bücher u.a. zu den Ausgeschlossenen, zur Gesellschaft der Angst, über die Macht von Stimmungen, zu den Generationen der Bundesrepublik und über Solidarität. 2020 veröffentlichte er zusammen mit Bettina Munk und Karin Wieland den Roman AUFPRALL über das Westberlin der 1980er Jahre. 2024 erschien Abschied von den Boomern. Im März 2027 erscheint Zeitgenossenschaft. Über ein Gefühl der Verbundenheit.

Willisch, Andreas
Andreas Willisch ist am Thünen-Institut Bollewick tätig.

Heinz Bude ist seit 2020 Gründungsdirektor des documenta Instituts. Von 2000 bis 2023 war er Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Seit der Spielzeit 2011/12 lädt er zur Diskussionsreihe Streit ums Politische in die Schaubühne am Lehniner Platz ein. Er veröffentlichte Bücher u.a. zu den Ausgeschlossenen, zur Gesellschaft der Angst, über die Macht von Stimmungen, zu den Generationen der Bundesrepublik und über Solidarität. 2020 veröffentlichte er zusammen mit Bettina Munk und Karin Wieland den Roman AUFPRALL über das Westberlin der 1980er Jahre. 2024 erschien Abschied von den Boomern. Im März 2027 erscheint Zeitgenossenschaft. Über ein Gefühl der Verbundenheit.

Andreas Willisch ist am Thünen-Institut Bollewick tätig.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.