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Bulgakowa | Sergej Eisenstein - drei Utopien | Buch | 978-3-9804989-0-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 304 Seiten, GB, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 492 g

Bulgakowa

Sergej Eisenstein - drei Utopien

Architekturentwürfe zur Filmtheorie
Erscheinungsjahr 1996
ISBN: 978-3-9804989-0-6
Verlag: PotemkinPress

Architekturentwürfe zur Filmtheorie

Buch, Deutsch, 304 Seiten, GB, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 492 g

ISBN: 978-3-9804989-0-6
Verlag: PotemkinPress


Diese Monographie ist den enfants terribles der sowjetrussischen Avantgarde der 20er Jahre gewidmet. Sie entstand nach mehrjährigen Forschungen im Archiv von Sergej Eisenstein (1898 – 1948). Die Autorin analysiert darin drei seiner ungewöhnlichen Theorie-Entwürfe: das kugelförmige Montage-Buch, die Visionen eines Gesamtkunstwerks und ein universelles Analysemodell, das für Wagner und Utamaro, Dostojewski und Disney gültig sein sollte. Das Buch beschreibt darüber hinaus auch Skizzen zu drei nicht realisierten Filmen, “Glashaus” (1926/30), “Moskau im Lauf der Zeit” (1933/47) und “Die Welt auf dem Kopf” (1945), die mit den Architekturutopien der 20er und 30er Jahre polemisieren. Dieses Buch leitet eine Publikationsreihe mit Eisenstein-Texten ein, die im deutschsprachigen Raum bislang noch nicht oder nur in Auszügen erschienen sind.

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Weitere Infos & Material


Hochmuth, Dietmar
Oksana Bulgakowa (Jahrgang 1954) absolvierte die Moskauer Filmhochschule WGIK im Fach Filmwissenschaft/Filmgeschichte. 1977 zog sie infolge Heirat (Dietmar Hochmuth) in die DDR. Seit ihrer Promotion an der Humboldt-Universität Berlin lehrte sie ebenda, später an der FU, in Leipzig, Wien, Stanford, Berkeley und Köln. Gegenwärtig ist sie Professorin an der Johann Gutenberg-Universität Mainz und leitet dort den Studiengang Filmwissenschaft/Mediendramaturgie. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen das Schaffen und der theoretische Nachlass Sergej Eisensteins, weitere Schwerpunkte sind die russische und die westeuropäische Avantgarde, u. a. Dsiga Wertow; Körpersprache im Film, frühe Tonexperimente, die visuelle Kultur des Stalinismus, Architektur und Film, Film und Gedächtnis, russische Filmemigranten in Europa und den USA sowie die Stimme, nicht nur im Film. Sie hat zahlreiche Bücher verfasst und herausgegeben, übersetzt (https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=115388214), Filme gemacht, Ausstellungen kuratiert und multimediale Projekte entwickelt. [PotemkinPress.com]



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