Buch, Deutsch, 450 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 230 mm
Kommentar - Analyse - Kritik
Buch, Deutsch, 450 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 230 mm
ISBN: 978-3-593-52302-6
Verlag: Campus Verlag GmbH
Entstanden aus einer Berliner Tagung anlässlich des 40. Todestags Foucaults im Jahr 2024, liefert dieser interdisziplinäre Sammelband unterschiedliche Formen des Anschlusses an diesen Philosophen. Betrachtet werden die jüngeren, posthumen Neuveröffentlichungen Foucaults sowie seine nunmehr klassischen Studien. Die Beiträge werfen neue Rückblicke auf die Beziehungen zu einigen seiner intellektuellen Zeitgenossen, führen foucaultsche Konzepte und Begriffe fort und machen sie für die Analyse weiterer Gegenstände, Fragen und Themen fruchtbar; und loten die Modi und Möglichkeiten einer an Foucault anschließenden Kritik aus. Es geht ebenso um kritische Rückfragen an Foucault wie um die Polemiken, die ihm seit langem galten und noch immer – vierzig Jahre nach seinem Tod – gelten.
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Inhalt
Usages de Foucault – Gebrauchsweisen von Michel Foucault. Einleitung
Christoph T. Burmeister und Heike Delitz
Thierry Voeltzel – Michel Foucault: Zwanzig Jahre und darüber hinaus
Einführende Bemerkungen
Ulrich Brieler
Vingt ans et après. Zwanzig Jahre und darüber hinaus (Auszüge)
Thierry Voeltzel
Zeitgenössische Konstellationen: Autoren und Werke
Epistemologischer oder politischer Bruch? Zum Dialog zwischen dem jungen Foucault und Louis Althusser
Jean-Baptiste Vuillerod
Von der ›Nichtphilosophie‹ zur Archäologie. Das ungedachte Erbe von Jean Hyppolite im Denken Foucaults
Thomas Ebke
Vom Transzendentalen zur Frage der Macht. Deleuze und Foucault
Jonas Oßwald
Foucaults Schriften der 1960er Jahre im Lichte der Kritik Derridas
Carl Corleis
Der Regelkreis des Diskurses. Michel Foucault und die Kybernetik
Julian Müller
Geschichte und ›Geschichte‹
Namen und Zeiten. Foucault im Gebrauch der Geschichte
Lukas Rathjen
»Urbane Paniken« oder die Geburt der modernen Stadt im 18. Jahrhundert
Heike Delitz
Das Subjekt und seine Umwelt. Zur Genealogie der Environmentalität
Ole Bogner
Kristall, Scharnier, Utopie, Zelle oder: Subjektivierung von Anfang an. Kindheit und Familie bei Foucault
Christoph T. Burmeister
Gebrauch und Missbrauch. Methodisch-methodologische Überlegungen zur historischen Arbeitsweise Michel Foucaults
in Histoire de la sexualité I
Claudia Scheid
Politisches
Sexualität, Identität. Rezeptionskapriolen mit Foucault
Petra Gehring
Der Fall Rivière. Figurationen des Plebejischen bei Michel Foucault
Maria Muhle
Foucault, der die Revolution nicht verrät
Ulrich Brieler
Cheerleader des Ajatollah? Foucault, der Iran und die Kontroverse um woke theory
Jens Elberfeld
Gesellschafts-Kritik im Anschluss an Foucault
Back to work. Arbeit im Kapitalismus nach Foucault
Conrad Lluis
Mit Foucault zu einer Kritik der ökologischen Vernunft
Stefan Rohrhirsch
De-/Fragmentierende Gesellschaftstheorie nach Foucault: »Volk« und »Bevölkerung« als politisch-epistemologische Raster der Produktion
von Gesellschaft
Helge Schwiertz
»Es muss möglich sein, von vorn anzufangen mit der Analyse und Kritik …« Betrachtungen zum Gebrauch und Nutzen der Genealogie
als Gesellschafts- und Ideologiekritik
Peggy H. Breitenstein
Zur ›Genealogie der Kritik‹ in Michel Foucaults Spätwerk. Anschlüsse für eine Soziologie der Kritik
Anna Daniel
Dis/ability mit Michel Foucault als Dispositiv untersuchen. Kategorisierung, Adressierung und Anrufung als disponierende
Praktiken
Sarah Karim, Anne Waldschmidt und Fabian Rombach
Archiv
Michel Foucault – ein französischer Autor in deutschen Lesarten. Ein Vortrag aus dem Jahr 1994
Wolfgang Eßbach




