Burnside | Von Riesenalks und Auerochsen | Buch | 978-3-328-60318-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 200 mm, Gewicht: 316 g

Burnside

Von Riesenalks und Auerochsen

Über das Verschwinden der Arten und unseren Platz in der Natur - 'Dieses Buch ist ein funkelndes Stück Literatur.' Matthias Jügler
Deutsche Erstausgabe
ISBN: 978-3-328-60318-4
Verlag: Penguin Verlag

Über das Verschwinden der Arten und unseren Platz in der Natur - 'Dieses Buch ist ein funkelndes Stück Literatur.' Matthias Jügler

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 200 mm, Gewicht: 316 g

ISBN: 978-3-328-60318-4
Verlag: Penguin Verlag


Auf den Spuren der verlorenen Arten: kluge, berührende und nostalgische Essays über unseren Platz in der Natur

Im Jahr 1844 thronen zwei große, schwarzweißgefiederte Vögel auf einem Basaltfelsen vor der Küste Islands. Doch Museumssammler haben es auf sie abgesehen. Mit ihrem watschelnden Gang versuchen die pinguinähnlichen Tiere zum Rand der Klippe zu fliehen; sie können jedoch nicht fliegen und werden in die Enge getrieben. So rotten die Sammler unwissentlich eine ganze Art aus: die Riesenalke. In seinen Essays begibt sich John Burnside auf die Spuren einer wilderen, reichhaltigeren Welt, und reflektiert auf kluge und berührende Art und Weise das Problem des menschenverursachten Aussterbens. Dabei geht es nicht nur um Artensterben, Burnside schließt verlorene Orte, Sprachen und kulturelle Vielfalt mit ein. So ist Von Riesenalks und Auerochsen Natur-, Kulturgeschichte und Zivilisationskritik zugleich, die für ein neues Verständnis unserer eigenen Sterblichkeit und unseres Platzes in der Welt eintritt. Eine tieftraurige Beschwörung dessen, was wir verloren haben – und ein dringliches Plädoyer dafür, das zu schützen, was uns noch bleibt.
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Weitere Infos & Material


Robben, Bernhard
Bernhard Robben, geboren 1955, ist seit 1992 als Übersetzer tätig. Er übertrug und überträgt u.a. die Werke von Ian McEwan, John Burnside, John Williams und Salman Rushdie ins Deutsche. 2003 wurde er mit dem Literaturpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt. Er lebt in Brunne, Brandenburg.

Burnside, John
John Burnside (1955-2024), geboren in Schottland, zählt zu den profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Der Lyriker und Romancier wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Corine-Belletristikpreis des ZEIT-Verlags, dem Petrarca-Preis und dem Spycher-Literaturpreis. Mit »Lügen über meinen Vater« (2006), »Wie alle anderen« (2010), »Über Liebe und Magie – I put a spell on you« (2014) und »What light there is – Über die Schönheit des Moments« (2020) schrieb er mehrere Memoirs, die von Kritikern wie Lesern begeistert gefeiert wurden. Zuletzt erschien sein Erzählband »So etwas wie Glück: Geschichten über die Liebe«. 2023 wurde er mit dem renommierten David Cohen Prize für sein Lebenswerk ausgezeichnet. John Burnside starb am 29. Mai 2024 im Alter von 69 Jahren.



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