Burschel | Found in Translation | Buch | 978-3-8353-6128-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 128 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

Burschel

Found in Translation

Kulturelles Übersetzen in der frühen Neuzeit
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8353-6128-7
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Kulturelles Übersetzen in der frühen Neuzeit

Buch, Deutsch, 128 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-8353-6128-7
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Die Beobachtung kulturellen Übersetzens als Mikro-Praxis wechselseitiger kultureller Aneignung bietet die Möglichkeit, Kultur- und Globalgeschichte der frühen Neuzeit neu aufeinander zu beziehen.

Das Buch bestimmt kulturelles Übersetzen als Übertragungsleistung, die mehr meint als einen Transfer zwischen Texten und Sprachen. Vielmehr wird kulturelles Übersetzen hier verstanden als wechselseitiger – wenn auch oft genug asymmetrischer – Vermittlungsprozess, der Menschen und deren Zugehörigkeiten ebenso einschließt wie performative und rituelle Praktiken, der aber auch emotionale, materielle und ästhetische Repräsentationen umfassen kann. Kulturelles Übersetzen ist in dieser Perspektive immer auch kulturelles 'borrowing' und damit nicht nur kulturvermittelnde, sondern auch kulturstiftende Praxis: Found in Translation. Im Mittelpunkt stehen die Übersetzerinnen und Übersetzer selbst, die in der globalen frühen Neuzeit zwischen unterschiedlichen Sprachwelten, Sinnsystemen, Deutungsmustern und Ordnungsvorstellungen vermittelten und dabei zu 'cultural brokers' wurden. Drei 'Fälle' sollen dabei besondere Aufmerksamkeit finden: jener des Diplomaten und Gelehrten Al-Hasan bin Muhammad bin Ahmad al-Wazzan al-Fasi, jener der Mystikerin und Missionarin Marie de l`Incarnation und schließlich jener des Juristen und Frühaufklärers Christian Gottlieb Priber.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Burschel, Peter
Peter Burschel ist seit 2016 Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Göttingen. Nach dem Masterabschluss und der Promotion in Göttingen habilitierte er sich 2002 in Neuerer und Neuester Geschichte und in Historischer Anthropologie an der Universität Freiburg im Breisgau. 2007 folgte -Burschel einem Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der -Universität Rostock, 2011 auf den für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsinteressen gelten der Geschichte der Reinheit, der Hautfarben und des Rassismus. Burschel ist Mitherausgeber des Handbuchs 'Übersetzen in der Frühen Neuzeit', das seit 2025 erscheint. 2023 hat er die Summe seiner Überlegungen zur Historischen Anthropologie vorgelegt: Wie Menschen möglich sind. Eine Historische Anthropologie.



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