Ceresa / Glassl | Die verlorene Tochter | Buch | 978-3-0358-0783-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 240 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 185 mm

Reihe: Werke Alice Ceresa

Ceresa / Glassl

Die verlorene Tochter


Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-0358-0783-7
Verlag: Diaphanes Verlag

Buch, Deutsch, 240 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 185 mm

Reihe: Werke Alice Ceresa

ISBN: 978-3-0358-0783-7
Verlag: Diaphanes Verlag


Alice Ceresas

Verlorene Tochter
, für die sie 1967 den renommierten Premio Viareggio gewann, ist vieles in einem: Erzählung in rythmischen Versen, feministisches Pamphlet, poetische Parabel, philosophische Stiltirade.

Ausgehend von der biblischen Geschichte des verlorenen Sohns, der für die Verschwendung seines Erbes nur umso reichlicher belohnt wird, erschreibt Alice Ceresa die Figur eines rebellischen weiblichen Subjekts: eine Tochter, die sich erst verlieren muss, um sich in der Sprache ihrer Erzählung selbst zu erfinden.

Ceresas Poesie der Verschwendung arbeitet an den Grenzen dessen, was nicht oder eben doch gesagt werden kann und muss. Sie liefert den Beweis für die befreiende Kraft der Literatur und eröffnet in ihrer stilistischen Radikalität eine so unwahrscheinliche wie neue Art, Geschichten zu erzählen.

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Weitere Infos & Material


Glassl, Marie
Marie Glassl Marie Glassl sucht Dramaturgie, Kuration und Publizistik jenseits von disziplinären und sprachlichen Grenzen durch den Begriff der Übersetzung zu verbinden. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt dabei auf den Materialitäten und Materialisierungen sprachlicher Subjektivierungen und der frühen feministischen Tradition Italiens.Sie ist künstlerische Programmleiterin von DIAPHANES Literatur und Herausgeberin der Werke Alice Ceresas und der Reihe aktion_fiktion, einer mehrsprachigen Serie poetisch-performativer Interventionen. Als Mitherausgeberin des Magazin DIAPHANES präsentiert sie auch eine Reihe von Interviews mit aktuellen Akteuren aus Kunst und Diskurs. Seit 2024 ist sie künstlerische Leiterin des andauernden interdisziplinären Ausstellungs- und Researchprojekts On Wasted Grounds.Sie schreibt und spricht regelmäßig zu literaturwissenschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen u.a. an der Akademie der Künste Berlin, dem Royal College of Arts London, dem Migros Museum Zürich, der HfK Bremen und Bolzano Danza. In ihrer performativen Praxis kooperiert sie mit transdisziplinären Kunstschaffenden, Institutionen und Museen wie Emma Waltraud Howes, Constanza Macras/ Dorkypark oder der Biennale Venedig.Marie Glassl übersetzt Poesie und politische Theorie aus dem Italienischen und Englischen, u.a. Texte von Ines & Eyal Weizman, Roberto Esposito, Allison Grimaldi Donahue und NourbeSe Philip.

Glassl, Marie
Marie Glassl Marie Glassl sucht Dramaturgie, Kuration und Publizistik jenseits von disziplinären und sprachlichen Grenzen durch den Begriff der Übersetzung zu verbinden. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt dabei auf den Materialitäten und Materialisierungen sprachlicher Subjektivierungen und der frühen feministischen Tradition Italiens.Sie ist künstlerische Programmleiterin von DIAPHANES Literatur und Herausgeberin der Werke Alice Ceresas und der Reihe aktion_fiktion, einer mehrsprachigen Serie poetisch-performativer Interventionen. Als Mitherausgeberin des Magazin DIAPHANES präsentiert sie auch eine Reihe von Interviews mit aktuellen Akteuren aus Kunst und Diskurs. Seit 2024 ist sie künstlerische Leiterin des andauernden interdisziplinären Ausstellungs- und Researchprojekts On Wasted Grounds.Sie schreibt und spricht regelmäßig zu literaturwissenschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen u.a. an der Akademie der Künste Berlin, dem Royal College of Arts London, dem Migros Museum Zürich, der HfK Bremen und Bolzano Danza. In ihrer performativen Praxis kooperiert sie mit transdisziplinären Kunstschaffenden, Institutionen und Museen wie Emma Waltraud Howes, Constanza Macras/ Dorkypark oder der Biennale Venedig.Marie Glassl übersetzt Poesie und politische Theorie aus dem Italienischen und Englischen, u.a. Texte von Ines & Eyal Weizman, Roberto Esposito, Allison Grimaldi Donahue und NourbeSe Philip.

Ceresa, Alice
Alice Ceresa Alice Ceresa, geboren 1923 in der Schweiz, lebte bis zu ihrem Tod 2001 als Übersetzerin, Journalistin und Schriftstellerin in Rom. Dort stand sie der literarischen Avantgarde ebenso nahe wie der feministischen Bewegung. Ihr Schreiben hinterfragt die sprachlichen und politischen Hegemonien eines exklusiven gesellschaftlichen 'Wir', zielt auf die sprachliche Darstellung dessen, was nicht gesagt werden kann.



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