Christ | Lena Christ - Erinnerungen einer Überflüssigen | Buch | 978-3-7306-1679-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 187 mm, Gewicht: 369 g

Christ

Lena Christ - Erinnerungen einer Überflüssigen

Vollständige Ausgabe - 'Das größte, stärkste, sinnlichste Talent unserer ganzen Literatur' Literaturkritiker Werner Mahrholz
Erscheinungsjahr 2027
ISBN: 978-3-7306-1679-6
Verlag: Anaconda Verlag

Vollständige Ausgabe - 'Das größte, stärkste, sinnlichste Talent unserer ganzen Literatur' Literaturkritiker Werner Mahrholz

Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 187 mm, Gewicht: 369 g

ISBN: 978-3-7306-1679-6
Verlag: Anaconda Verlag


Lena Christ - das weibliche Pendant zu Ludwig Thoma

Das schlimmste Lausdirndl vom Dorf sei sie gewesen, so heißt es in Lena Christs autobiografisch geprägtem Debütroman »Erinnerungen einer Überflüssigen«. Die ländliche Kindheitsidylle endet jäh mit dem Umzug nach München, wo sie in der Gastwirtschaft ihrer Mutter hart eingespannt wird. Doch das ist nur der Beginn eines von Ausbeutung, Gewalt, Krankheit und Armut geprägten Lebens. Zwischen Heimatliebe, Leid und Geborgenheit sowie den Gegensätzen von Stadt und Land entfaltet Lena Christ ihr außergewöhnliches Erzähltalent und ihren untrüglichen Blick für menschliche Verschrobenheiten.

  • Die ungeschönte Schilderung eines Frauen- und Arbeiterinnenlebens im Bayern des frühen 20. Jahrhunderts
  • Lena Christ schreibt nah am Leben: Eindringlich, direkt, mit Heftigkeit und Humor
  • Lena Christ zählt zu den bedeutendsten deutschen Autor*innen
  • »Dichtung und Wahrheit einer Frau, einer Zeit und einer Gesellschaft« Literaturwissenschaftlerin Herta-Elisabeth Renk
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Christ, Lena
Lena Christ, geboren am 30. Oktober 1881 in Glonn im Landkreis Ebersberg als uneheliche Tochter von Magdalena Pichler, ist eine bedeutende deutsche Autorin und Verfasserin gesellschaftskritischer Regionalliteratur. Für die patriotischen Kriegsgeschichten »Unsere Bayern anno 1914/15« gewährt man ihr eine Audienz bei König Ludwig III. und sie wird mit dem Ludwigskreuz ausgezeichnet. Bekannt wurde sie aber vor allem durch ihre Romane, die sich allesamt durch einen meisterhaft lebendigen, authentischen Stil auszeichnen: Erinnerungen einer Überflüssigen (1912), Lausdirndlgeschichten (1913), Mathias Bichler (1914), Die Rumplhanni. Eine Erzählung (1916), Bauern. Bayerische Geschichten (1919) und Madam Bäuerin (1920). Am 30. Juni 1920 setzt sie ihrem tragischen Leben mit einer Dosis Zyankali auf dem Münchner Waldfriedhof ein Ende.



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