Buch, Deutsch, Band 47, 80 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 205 mm
Reihe: Junge Kunst
Reihe "Junge Kunst", Bd. 47
Buch, Deutsch, Band 47, 80 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 205 mm
Reihe: Junge Kunst
ISBN: 978-3-911881-03-6
Verlag: Hirmer Verlag GmbH
Oskar Schlemmer (Stuttgart 1888 – 1943 Baden-Baden) war eine der zentralen Figuren des Bauhauses in Weimar und Dessau und entwarf 1922 dessen Logo. Faszinierend bleibt bis heute, wie der berühmte Künstler seinen ganz eigenen, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts absolut singulären Weg verfolgte.
Mit kompromissloser Ausschließlichkeit stellte er die menschliche Figur ins Zentrum seines Werks – allerdings in zeitlos geläuterter, weder expressiver noch naturalistischer Weise. Nicht nur in Malerei, Aquarell und Zeichnung, sondern auch über Skulptur, Tanz, Wandgestaltung und Bühne untersuchte er die magische Wechselbeziehung zwischen Figur und Raum, zwischen Figur und Architektur. Dabei ging es dem Künstler nach den Zerstörungen des Ersten Weltkrieges um nichts weniger als um die Schaffung eines gleichnishaften Leitbildes. Als moderner Mystiker entführt uns dieser vielseitige Tänzermensch in eine traumhaft utopische Welt der Versöhnung von Gegensätzen – Gegensätzen wie Klassik und Romantik, Metaphysik und Mathematik, Mensch und Maschine.
Der Band gibt einem breiten Publikum anhand von Beispielen aus allen Schaffensphasen einen Überblick in Werk und Leben von Oskar Schlemmer.
Die Reihe Junge Kunst sorgte ab 1919 für Aufsehen durch Bände zu den europäischen Avantgarden, geschrieben von den damals wichtigsten Autoren. Exemplare der Reihe wurden später in der Aktion „Entartete Kunst“ aus Museen beschlagnahmt. Seit 2010 wird sie durch weitere bedeutende Namen der heute als Klassische Moderne bezeichneten Zeit ergänzt.
Zielgruppe
Breite, kulturinteressierte Öffentlichkeit und bedingt auch Fachpublikum (wie allgemein bei der Reihe Junge Kunst); Fans von Kunst des Bauhaus und der Klassischen Moderne.




