Cott | Kindheit in Büdingen | Buch | 978-3-939454-34-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1, 134 Seiten, PB, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 100 g

Reihe: Kindheit in Büdingen

Cott

Kindheit in Büdingen


1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-939454-34-2
Verlag: Geschichtswerkstatt Büdingen

Buch, Deutsch, Band 1, 134 Seiten, PB, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 100 g

Reihe: Kindheit in Büdingen

ISBN: 978-3-939454-34-2
Verlag: Geschichtswerkstatt Büdingen


Vier Büdinger Autorinnen und Autoren erzählen Episoden ihrer Kindheit in der oberhessischen Kleinstadt. In Rückblenden werden Menschen und Ereignisse einer Zeit lebendig, die noch gar nicht so lange zurückliegt und sich doch in vielen Dingen von unserer heutigen unterscheidet.

Der Blick richtet sich dabei gerade auf alltägliche Begebenheiten der 30er, 40er und 50er Jahre: Kindergarten und Schule, fast vergessene Spiele und Kinderreime, die ersten Schreibversuche auf der Schiefertafel. Die Kinder von damals fühlten sich in ihrer kleinen Welt geborgen, der Lebensrhythmus war mehr von den Jahreszeiten abhängig und weniger von der Hektik unserer heutigen, schnelllebigen Konsumkultur geprägt.

Es war eine Zeit ohne Supermärkte mit Frischfleisch-Abteilung und Selbstbedienung. Lebensmittel hatten kein aufgedrucktes Haltbarkeitsdatum, Kaffee, Mehl und andere Waren wurden abgewogen und die Milch noch in Kannen im Milchgeschäft geholt. Berichte über damalige Wohnverhältnisse, den Einkauf in den vielen kleinen Geschäften oder die „große Wäsche“ zeigen, wie ärmlich es aus heutiger Sicht zuging, aber auch, mit wie wenig die Menschen zufrieden waren.

Alte Büdinger Originale werden in Erinnerung gerufen: das „Hixi“, der Flurschütz Theodor Hix, oder Georg Zimmermann, der „Kohleschorsch“. Der „Zwergmeuser“ mit seinem Zwergenland wird ebenso erwähnt wie der Schäfer Treut.

Dennoch war eine Kindheit auf dem Land keine unbeschwerte Zeit. Die Autoren berichten aus der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des Krieges, ihren Begegnungen mit Kriegsgefangenen, von Luftalarm, Wohnraumbewirtschaftung, Angst, Armut und Hunger ist die Rede. Da mit Lebensmittelmarken und Bezugscheinen kaum das Notwendigste zu erhalten war, blieb vielen Menschen nur das „Stoppeln“ auf den abgeernteten Äckern, das Betteln oder der Schwarzmarkt. Auch der Einzug der Amerikaner in Büdingen und die Währungsreform sind zentrale Bestandteile ihrer Erinnerung an die Kinderzeit.

DIN A5, 134 Seiten, 21 Bilder, Paperback

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