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Cottier / Scheiwe / Voithofer | Handbuch Sorgearbeit, Sorgebeziehungen und das Recht | Buch | 978-3-662-72878-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 564 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 1025 g

Cottier / Scheiwe / Voithofer

Handbuch Sorgearbeit, Sorgebeziehungen und das Recht

Caring and the Law
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-662-72878-9
Verlag: Springer

Caring and the Law

Buch, Deutsch, 564 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 1025 g

ISBN: 978-3-662-72878-9
Verlag: Springer


Dieses Open-Access-Handbuch umfasst rechtswissenschaftliche und interdisziplinäre Beiträge zu einem Recht der Sorgetätigkeiten und -beziehungen ( ). Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit, sei es Betreuung von Kindern, Pflege oder die Unterstützung von Menschen mit Care-Bedarfen, ist ein aktuelles und umstrittenes Thema auch der Rechts- und Sozialstaatsreform, im nationalen und globalen Kontext. Das Handbuch leistet einen wichtigen Beitrag zur Debatte durch theoretische Grundlegung und Bestandsaufnahme des Status quo der rechtlichen Regulierung von Sorgetätigkeiten und -beziehungen in ausgewählten Rechtsgebieten und Sozialpolitikfeldern. Es eröffnet ein neues rechtswissenschaftliches und interdisziplinäres Forschungsfeld ‚Sorgebeziehungen und Recht‘ mit Bezügen zu Sozialethik, Rechtsphilosophie, den Sozialwissenschaften, Gender Studies und -Ansätzen. Ziel ist eine rechtsbereichsübergreifende und interdisziplinäre Analyse im Hinblick auf die Überwindung der fragmentierten Perspektiven auf Care in Teilgebieten des Rechts und der Sozialpolitik.

Cottier / Scheiwe / Voithofer Handbuch Sorgearbeit, Sorgebeziehungen und das Recht jetzt bestellen!

Zielgruppe


Professional/practitioner

Weitere Infos & Material


1. Recht, Sorgearbeit und Sorgebeziehungen – eine Einleitung ( ).- Teil I: Multiple Perspektiven auf Sorgearbeit, caring and the law:  Begriffe, Theorien, Sozialethik, Empirie, Recht und Gerechtigkeit: 2 Caring and Justice: Towards a Model of Careful Justice and Just Care ( ).- 3 Care: A review of the literature ( ).- 4 Care-Ethik ( ).- 5 Care Gap und Care Krise: empirische Daten und Vergleich Deutschland, Österreich und die Schweiz ( ).- 6 Verschränkte Freiheit: Sorgebeziehungen und Autonomie als Herausforderungen für Recht und Gerechtigkeit ( ).- Teil II: Multiple Perspektiven auf Sorgearbeit, caring and the law: menschenrechtlich, interdisziplinär: 7 Care und Menschenrechtsübereinkommen ( ).- 8 Selbstbestimmung, Inklusion und Care: Perspektiven der disability studies auf ein sorgsames Recht ( ).- 9 Reproduktion - mit Fokus auf Schwangerschaft und Geburt. Eine Perspektive der Sorge auf das Schweizer Recht ( ).-10 Frauenbewegung in Sorge um Arbeit, Zeit und Recht: Debatten im Kontext des entstehenden schweizerischen Sozialstaates um 1900 ( ).- 11 Zeit, Sorgearbeit und Recht – Zeit für ein sorgsames Recht ( ).- Teil III: Sorgetätigkeiten und Sorgebeziehungen im Familien- und Erbrecht: 12 Ambivalenzen der Absicherung von Care-Arbeit durch das Unterhaltsrecht am Beispiel der Schweiz ( ).- 13 Wie würde ein sorgeorientiertes Familienrecht aussehen? ( ).- 14 Zivilrechtliches Kindschaftsrecht im Kontext eines sorgeorientierten Rechts am Beispiel des österreichischen Rechts ( ).- 15 Care entlang eines Spektrums: Vaterschaft in der Rechtsprechung des EGMR ( ).- 16 Care in queeren Familien ( ).- 17 Familiäre Alterspflege und Erbrecht: Paradoxien und Ambivalenzen ( ).- Teil IV: Sorgetätigkeiten im Sozialrecht, Kinder- und Jugendhilferecht und in der Praxis gelebter Sorgebeziehungen: 18 Care in der sozialrechtlichen Existenzsicherung und in existenziellen (Wohnungs)notlagen ( ).- 19 Sozialrechtliche Absicherung und Gesundheitsschutz der Pflege von Angehörigen ( ).- 20 Zum Verhältnis von Care, Familie und Kinder- und Jugendhilfe ( ).- 21 Young Carers in Deutschland, Österreich und der Schweiz ( ).- 22 Sorgearbeit in Zeiten einer Pandemie: Ergebnisse einer Interviewstudie zu ethischen Herausforderungen in der stationären Langzeitpflege ( ).- Teil V: Erwerbsarbeit im Care-Sektor – Perspektiven auf Arbeits-, Sozial- und Berufsrecht und die Kämpfe um Rechte: 23 Care als Erwerbsarbeit – arbeitsrechtliche Aspekte ( ).- 24 Professionalisierung durch Berufsrecht ( ).- 25 Die rechtliche Regulierung der Live-In Betreuung: Österreich, Schweiz und Deutschland im Rechtsvergleich ( ).- 26 Das ILO-Übereinkommen ‚Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte’ ( ).- 27 Eine Arbeit wie jede andere? Rechtliche Aushandlungen von Live-in Betreuungsverhältnissen in der Schweiz ( ).


Kirsten Scheiwe , Professorin für Rechtswissenschaften i.R. (1999 bis 2022 an der Universität Hildesheim) arbeitet interdisziplinär und vergleichend zu Recht und Sozialpolitik mit Schwerpunkten im Familien- und Sozialrecht, Rechtsvergleichung, Recht im Kontext und Gender Studies. Sie war Gastwissenschaftlerin an ausländischen Universitäten (Harvard, Oxford, EHI Florenz) und Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.

Caroline Voithofer ist Assistenzprofessorin am Institut für Theorie und Zukunft des Rechts an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Legal Gender Studies; Rechtsphilosophie, -theorie, -soziologie; Medizin- und Gesundheitsrecht; Zivilrecht. Sie co-leitet das Doktoratskolleg Medizinrecht und Gesundheitswesen an der Universität Innsbruck.

Michelle Cottier ist ordentliche Professorin für Zivilrecht und Direktorin des (CETEL) an der Universität Genf. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind das Personen- und Familienrecht, die Legal Gender Studies, die Rechtsvergleichung und die Rechtssoziologie. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und den Universitäten Basel, Zürich und Luzern unterrichtet, und Forschungsaufenthalte an den Universitäten Harvard, Keele, Cardiff, Kent und Utrecht sowie am Wissenschaftszentrum Berlin verbracht.



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