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Caring and the Law
Buch, Deutsch, 564 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 1025 g
ISBN: 978-3-662-72878-9
Verlag: Springer
Dieses Open-Access-Handbuch umfasst rechtswissenschaftliche und interdisziplinäre Beiträge zu einem Recht der Sorgetätigkeiten und -beziehungen ( ). Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit, sei es Betreuung von Kindern, Pflege oder die Unterstützung von Menschen mit Care-Bedarfen, ist ein aktuelles und umstrittenes Thema auch der Rechts- und Sozialstaatsreform, im nationalen und globalen Kontext. Das Handbuch leistet einen wichtigen Beitrag zur Debatte durch theoretische Grundlegung und Bestandsaufnahme des Status quo der rechtlichen Regulierung von Sorgetätigkeiten und -beziehungen in ausgewählten Rechtsgebieten und Sozialpolitikfeldern. Es eröffnet ein neues rechtswissenschaftliches und interdisziplinäres Forschungsfeld ‚Sorgebeziehungen und Recht‘ mit Bezügen zu Sozialethik, Rechtsphilosophie, den Sozialwissenschaften, Gender Studies und -Ansätzen. Ziel ist eine rechtsbereichsübergreifende und interdisziplinäre Analyse im Hinblick auf die Überwindung der fragmentierten Perspektiven auf Care in Teilgebieten des Rechts und der Sozialpolitik.
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1. Recht, Sorgearbeit und Sorgebeziehungen – eine Einleitung ( ).- Teil I: Multiple Perspektiven auf Sorgearbeit, caring and the law: Begriffe, Theorien, Sozialethik, Empirie, Recht und Gerechtigkeit: 2 Caring and Justice: Towards a Model of Careful Justice and Just Care ( ).- 3 Care: A review of the literature ( ).- 4 Care-Ethik ( ).- 5 Care Gap und Care Krise: empirische Daten und Vergleich Deutschland, Österreich und die Schweiz ( ).- 6 Verschränkte Freiheit: Sorgebeziehungen und Autonomie als Herausforderungen für Recht und Gerechtigkeit ( ).- Teil II: Multiple Perspektiven auf Sorgearbeit, caring and the law: menschenrechtlich, interdisziplinär: 7 Care und Menschenrechtsübereinkommen ( ).- 8 Selbstbestimmung, Inklusion und Care: Perspektiven der disability studies auf ein sorgsames Recht ( ).- 9 Reproduktion - mit Fokus auf Schwangerschaft und Geburt. Eine Perspektive der Sorge auf das Schweizer Recht ( ).-10 Frauenbewegung in Sorge um Arbeit, Zeit und Recht: Debatten im Kontext des entstehenden schweizerischen Sozialstaates um 1900 ( ).- 11 Zeit, Sorgearbeit und Recht – Zeit für ein sorgsames Recht ( ).- Teil III: Sorgetätigkeiten und Sorgebeziehungen im Familien- und Erbrecht: 12 Ambivalenzen der Absicherung von Care-Arbeit durch das Unterhaltsrecht am Beispiel der Schweiz ( ).- 13 Wie würde ein sorgeorientiertes Familienrecht aussehen? ( ).- 14 Zivilrechtliches Kindschaftsrecht im Kontext eines sorgeorientierten Rechts am Beispiel des österreichischen Rechts ( ).- 15 Care entlang eines Spektrums: Vaterschaft in der Rechtsprechung des EGMR ( ).- 16 Care in queeren Familien ( ).- 17 Familiäre Alterspflege und Erbrecht: Paradoxien und Ambivalenzen ( ).- Teil IV: Sorgetätigkeiten im Sozialrecht, Kinder- und Jugendhilferecht und in der Praxis gelebter Sorgebeziehungen: 18 Care in der sozialrechtlichen Existenzsicherung und in existenziellen (Wohnungs)notlagen ( ).- 19 Sozialrechtliche Absicherung und Gesundheitsschutz der Pflege von Angehörigen ( ).- 20 Zum Verhältnis von Care, Familie und Kinder- und Jugendhilfe ( ).- 21 Young Carers in Deutschland, Österreich und der Schweiz ( ).- 22 Sorgearbeit in Zeiten einer Pandemie: Ergebnisse einer Interviewstudie zu ethischen Herausforderungen in der stationären Langzeitpflege ( ).- Teil V: Erwerbsarbeit im Care-Sektor – Perspektiven auf Arbeits-, Sozial- und Berufsrecht und die Kämpfe um Rechte: 23 Care als Erwerbsarbeit – arbeitsrechtliche Aspekte ( ).- 24 Professionalisierung durch Berufsrecht ( ).- 25 Die rechtliche Regulierung der Live-In Betreuung: Österreich, Schweiz und Deutschland im Rechtsvergleich ( ).- 26 Das ILO-Übereinkommen ‚Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte’ ( ).- 27 Eine Arbeit wie jede andere? Rechtliche Aushandlungen von Live-in Betreuungsverhältnissen in der Schweiz ( ).




