Cox | Verbrechen (an) der Gesellschaft | Buch | 978-3-662-73282-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 9, 212 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

Reihe: Kriminalität in Literatur und Medien

Cox

Verbrechen (an) der Gesellschaft

Politik und Kriminalität in der Literatur
Erscheinungsjahr 2027
ISBN: 978-3-662-73282-3
Verlag: Springer

Politik und Kriminalität in der Literatur

Buch, Deutsch, Band 9, 212 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

Reihe: Kriminalität in Literatur und Medien

ISBN: 978-3-662-73282-3
Verlag: Springer


Der Vormarsch autokratischer Regime und die sich mit zunehmendem Nachdruck stellende Frage nach Verteilungsgerechtigkeit deuten auf eine Form von Kriminalität hin, die die Gesellschaft als Ganze anbelangt und damit eine politische Dimension offenbart. Nicht erst in der Gegenwart hat Literatur das politische Verbrechen zum Gegenstand erhoben und reflektiert. Die in diesem Band versammelten Beiträge stellen ganz unterschiedliche Versuche der Triangulation im Feld von Literatur, Verbrechen und Politik dar, die sich auch jenseits der Erforschung kriminalliterarischer Gattungskonventionen bewegen und vom Drama des Barock bis zum Comic reichen.

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Weitere Infos & Material


1. Einleitung.- 2. „Cron und Tod!“ Politische Verbrechen in Andreas Gryphius’ Trauerspiel  (1650).- 3. Jana Vijayakumaran: Erzählte Verbrechen und engagierte Kunst: Konfigurationen des Politischen bei Hermynia Zur Mühlen.- 4. „Der Fall […] steht an der Grenze“. Zum Verhältnis von Recht und Literatur in Alfred Döblins  .- 5. Philippe Roepstorff-Robiano: Fememord und Paranoia in Joseph Roths .- 6. Rinnstein der Gewalt. Das politische Verbrechen in der Grammatik des Comics.- 7. Timo Sestu: „meine Pflicht, mitzuwirken an der Niederhaltung des Verbrechertums –“  Politisches Verbrechen in Peter Weiss’ , und .- 8. Friede dem Wellblech – Über Wolf Haas‘ .- 9. „auch die Toten werden vor dem Feind, wenn er siegt, nicht sicher sein“. Rhetorische Strategien im Umgang mit NS-Verbrechen am Beispiel von Katja Petrowskajas .- 10. Kontinuitäten: Migrantische Männlichkeit in und in der Gesellschaft.- 11. „Recht – Maschinenraum der Gesellschaft“. Goetz’ Johann Holtrop als literarisches Ermittlungsverfahren?.- 12. Die Ordnung der Korruption: Markus Gassers (2022) als Parabel auf Macht und Verbrechen.


Dr. Christoph Cox ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln.



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