Buch, Deutsch, Band 52, 449 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 228 mm, Gewicht: 718 g
Verkehrspflichten als konstitutives Element zivilrechtlicher Klimahaftung im Lichte des Art. 20a GG
Buch, Deutsch, Band 52, 449 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 228 mm, Gewicht: 718 g
Reihe: Schriften zum Umweltenergierecht
ISBN: 978-3-7560-3933-3
Verlag: Nomos
Klimaklagen konfrontieren das liberale Sozialmodell des BGB mit einer Systemfrage: Lässt sich die auf Ausgleich individueller Interessen ausgerichtete Privatrechtsordnung für kollektive Schutzanliegen instrumentalisieren? Die Untersuchung lotet aus, ob Verkehrspflichten nach §§ 823, 1004 BGB als Steuerungsinstrument für die Emissionstätigkeit großer Unternehmen zu dienen vermögen. Zu diesem Zweck wird untersucht, wann Emittenten durch ihre Emissionstätigkeit Klimarisiken derart in die Rechtssphäre Dritter verlagern, dass sich Einstellungs-, Reduktions- oder Warnhinweispflichten begründen ließen. Daran anknüpfend widmet sich die Arbeit der Frage, ob Art. 20a GG die Herausbildung klimaschutzbezogener Verkehrspflichten zu begründen vermag.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geowissenschaften Umweltwissenschaften Umweltverschmutzung, Umweltkriminalität, Umweltrecht
- Rechtswissenschaften Bürgerliches Recht Schuldrecht Haftpflichtrecht, Deliktsrecht, Produkthaftungsrecht
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Umweltrecht Umweltrecht allg., Technikrecht, Immissionsschutzrecht




