Buch, Deutsch, Band 9/1, 280 Seiten, Format (B × H): 205 mm x 255 mm, Gewicht: 1215 g
Reihe: Damals ...
Aus der Geschichte der Bahnlinie Hockeroda - Lobenstein.
Buch, Deutsch, Band 9/1, 280 Seiten, Format (B × H): 205 mm x 255 mm, Gewicht: 1215 g
Reihe: Damals ...
ISBN: 978-3-940819-40-6
Verlag: edition bohemica
Als im Jahre 2020 unser Buch zur Thüringer Oberlandbahn erschien, war schon von vornherein klar, daß diesem etwas zur Strecke Hockeroda – Unterlemnitz, heute „Sormitztalbahn“ genannt, würde folgen müssen – vereinigen sich doch beide Linien im Bahnhof Unterlemnitz. Außerdem war noch der Streckenabschnitt von Lobenstein nach Blankenstein und weiter durch die Hölle bis Marxgrün offengeblieben, der ja Bestandteil der historischen Bahnlinie Triptis – Marxgrün ist. Wir haben uns damals gescheut, über den erreichten Umfang von 240 Seiten hinauszugehen und die Bahnbeschreibung deshalb in Lobenstein beendet. Auch wähnten wir, daß ein solcher Seitenumfang gleichfalls für Sormitz- und Höllentalbahn ausreichen würde. Weit gefehlt … „Eichicht – Lobenstein“, so die amtliche Bahnbezeichnung der KPEV, gehört zur Kategorie jener Bahnlinien, die der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten Albert v. Maybach (1822–1904) bereits im Dezember 1880 so charakterisierte: „… daß es eine Hauptaufgabe der nächsten Zukunft sei, auch die seitlich der Hauptbahnen gelegenen Landesteile dem großen Verkehr zu erschließen und daß der Staat die Pflicht habe, den Ausbau von Lokalbahnen, soweit dieselben an vorhandene Hauptbahnen anschließen würden und die seitens der Interessenten infolge Mangels an Mitteln unausgeführt blieben, zu fördern, und dadurch die Hauptlinien nicht nur nutzbar für den gesamten Verkehr, sondern auch ertragreicher zu machen, daß die Eisenbahnen ebenso notwendig als seinerzeit die Straßen seien, daß es auf eine wirkliche Rentabilität derselben gar nicht ankomme, indem ja die Straßen ebenso wenig eine Rente [Gewinn] ergeben hätten, daß die Bahnen jedoch in nationalökonomischer Hinsicht zur Hebung des Volkswohlstandes ebenso gut wie Post und Chaussee wirkten.“ – Allerdings: auf einen Hieb fällt kein Baum, und so sollte es von den ersten Bahn-Wünschen im reußischen Oberland und angrenzenden Franken um drei Jahrzehnte bis zum erlösenden „Gebaut wird sie doch!“ dauern.
Zielgruppe
Heimat- und Bahnfreunde, regionalhistorisch Interessierte




