Davidovici / Marchand / Zurbuchen | Housing as pretext | Buch | 978-3-03863-111-8 | www.sack.de

Buch, Englisch, 320 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 230 mm

Davidovici / Marchand / Zurbuchen

Housing as pretext

Martin Steinmann - Wrintings and teaching
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-03863-111-8
Verlag: Triest Verlag

Martin Steinmann - Wrintings and teaching

Buch, Englisch, 320 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 230 mm

ISBN: 978-3-03863-111-8
Verlag: Triest Verlag


• Martin Steinmanns Texte zum Wohnen erstmals gesammelt und kommentiert publiziert
• Typologische Analysen und betrachtende Vergleiche bieten eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Wohnbau
• Das städtische Wohnhaus verstanden als Quartierbaustein bietet wertvolle Impulse u¨ber die Wohnbautypologie hinaus

Der Architekt, Kritiker, Architekturhistoriker und Professor Martin Steinmann (1942–2022) war vom späten 20. Jahrhundert bis zu seinem Tod im Jahr 2022 einer der bedeutendsten intellektuellen Vertreter der Schweizer Architekturszene. Bekannt ist er vor allem fu¨r seine phänomenologischen und semiotischen Betrachtungen zur zeitgenössischen Schweizer Architektur, aber seine Schriften zum Thema Wohnen sind relativ unbekannt. Und doch stellte das Wohnen fu¨r Steinmann den Einstiegspunkt oder, wie er es ausdru¨ckte, einen «Vorwand» (Prätext) dar, um den Einfluss der Architektur auf die Gesellschaft zu verstehen.

Angesichts der aktuellen Anforderungen an die Verdichtung und nachhaltige Gestaltung städtischer Lebensräume ist dieser Ansatz heute wichtiger denn je. Die Möglichkeiten des Zusammenlebens verschiedener sozialer Gruppen werden massgeblich durch das
Wohnen und dessen städtebauliche und räumliche Anordnung beeinflusst. Durch seine kritischen Reflexionen u¨ber historische und zeitgenössische Wohnformen in der Schweiz identifiziert Steinmann Bezugspunkte fu¨r aktuelle Wohn- und Gestaltungspraktiken.
Die Methode, die Martin Steinmann in seiner Forschung und Lehre zum Thema Wohnen anwendet, ist ebenso u¨berzeugend wie relevant. Indem er in die Geschichte zuru¨ckgreift, um typologische Entwicklungen zu identifizieren und zu analysieren, stellt er Parallelen zwischen traditionellen Wohnformen und zeitgenössischer Gestaltung her.
Steinmann untersucht historische Wohnformen wie Arbeiterhäuser und Galeriewohnungen sowie aktuelle Wohnprojekte fu¨hrender Architekturbu¨ros, um Verbindungen zwischen traditionellen Formen, sozioökonomischen Bedingungen und kulturellen Normen herzustellen, die auch fu¨r zeitgenössische Wohnprojekte bedeutend sind.
Diese Publikation erläutert erstmals Steinmanns Lehrmethoden und versammelt seine Essays zum Thema Wohnen, von denen einige bisher unveröffentlicht, andere längst vergriffen sind.

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Weitere Infos & Material


Marchand, Bruno
Bruno Marchand ist Architekt; er promovierte 1992 an der EPFL Lausanne in Naturwissenschaften und ist dort seit 2020 em. Professor fu¨r Architekturtheorie. Er befasst sich mit Studien zu historischen Fachgebieten sowie zu regionaler und städtebaulicher Planung.

Zurbuchen, Bernard
Bernard Zurbuchen ist Architekt und war von 1990 bis 2000 Assistent und später Oberassistent von Martin Steinmann an der EPFL Lausanne. Zudem war er mehrfach in Louvain-la-Neuve als Gastprofessor tätig. Er leitet sein eigenes Architekturbu¨ro gemeinsam mit Maria Zurbuchen-Henz.

Davidovici, Irina
Irina Davidovici ist Architektin, Historikerin und Dozentin fu¨r Architektur an der ETH Zu¨rich. Sie ist dort Leiterin des gta Archivs; ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Wohnungswesen und Schweizer Architektur.



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