Defoe | Robinson Crusoe | Buch | 978-3-96662-299-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 420 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 652 g

Defoe

Robinson Crusoe

Mit Illustrationen von Grandville
Der deutsche Text folgt der Ausgabe von 1868, erschienen im Verlag Georg H. Wigand.
ISBN: 978-3-96662-299-8
Verlag: Boer

Mit Illustrationen von Grandville

Buch, Deutsch, 420 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 652 g

ISBN: 978-3-96662-299-8
Verlag: Boer


Der Ich-Erzähler und Protagonist Robinson Crusoe wird 1632 in York als Sohn eines nach England ausgewanderten Bremer Kaufmanns mit dem ursprünglichen Namen Kreutzner (Kreutznaer) geboren. Sein Vater schärft dem jungen Robinson ein, er gehöre in den Mittelstand, und warnt ihn eindringlich davor, zur See zu gehen, dort würde er untergehen. Robinson Crusoe mißachtet diese Ermahnungen und wird auf einer seiner ersten Fahrten vor der Küste Nordafrikas von Piraten überfallen und versklavt. Nach zweijähriger Gefangenschaft in der marokkanischen Hafenstadt Salé gelingt es ihm, zusammen mit dem ebenfalls versklavten Jungen Xury zu fliehen; beide segeln entlang der afrikanischen Atlantikküste nach Süden. Schließlich werden sie auf hoher See von einem portugiesischen Kapitän aufgenommen. Er bringt sie über den Atlantischen Ozean nach Brasilien. In Brasilien kommt Robinson durch Geschick im Handel schnell zu Geld. Er erwirbt eine eigene Zuckerplantage und bewirtschaftet sie, so gut er es vermag. Um für seine und andere Plantagen schwarze Sklaven aus Guinea zu holen, geht er wieder zur See. Auf dieser Fahrt überlebt er bei einem Sturm in der Karibik als einziges Mitglied der Besatzung einen Schiffbruch. Er strandet an einer abgelegenen Insel im Mündungsgebiet des Orinoco. Crusoe kann an den folgenden Tagen mit einem selbstgebauten Floß noch verschiedene Ausrüstungsgegenstände aus dem Schiffswrack retten, bevor er eines Morgens feststellt, daß es nach einem weiteren Sturm verschwunden ist. Für Crusoe wird die Rettung auf der Insel zur neuen »Ortsbestimmung und Wiedergeburt des kreativen Vermögens.«

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Weitere Infos & Material


Altmüller, Karl
1833-1880

Grandville, Jean Ignace Isidore
1803-1847

Defoe, Daniel
1660-1731

Daniel Defoe (1660-1731), englischer Schriftsteller in der Frühzeit der Aufklärung, der durch seinen Roman Robinson Crusoe weltberühmt wurde. Defoe gilt damit als einer der Begründer des englischen Romans. 1719, im Alter von wohl 59 Jahren, veröffentlichte Defoe seinen ersten Roman »The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe« (Das Leben und die seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe), der schlagartig zu seinem bekanntesten Werk wurde. Inhaltliche Grundlage des Romans waren die Erlebnisse des Seemanns Alexander Selkirk, der sich auf einer der Juan-Fernández-Inseln vor der chilenischen Küste hatte aussetzen lassen und dort mehr als vier Jahre verbracht hatte. Neuartig an diesem Roman waren die mit Faktenwissen durchsetzte Darstellung und der auf Robinsons fiktionalen Tagebüchern beruhende journalistische Stil. Das Buch brachte Defoe jedoch nur 50 Pfund und eine geringe Jonathan Swift (1667-1745), irischer Schriftsteller und Satiriker der frühen Aufklärung, geboren in Dublin, verbrachte seine ersten fünf Lebensjahre in England. Ab 1682 studierte er Theologie an der Dubliner Universität. Nach seiner Ausbildung in Dublin ging er nach England und trat eine Stellung als Sekretär bei Sir William Temple, einem Diplomaten im Ruhestand und entfernten Verwandten seiner Mutter, an. Dieser ermöglichte ihm eine weitere Universitätsausbildung zum Master of Arts, den er in Hart Hall in Oxford erhielt. Swift kehrte nach Irland zurück und ließ sich zum Priester der anglikanischen Church of Ireland ordinieren. Er fand 1694 in Kilroot eine Anstellung, die er aber aufgrund der Arbeitsbedingungen und eines erneuten Angebots von Sir William bald wieder aufgab. Seine literarische Karriere nahm 1701 mit der anonymen Veröffentlichung von »Dissensions in Athens and Rome« ihren Anfang. Mit dem Erscheinen der vorher schon verfaßten Satiren »A Tale of a Tub« und »The Battle of the Books« sicherte sich Swift einen Ruf als Schriftsteller. Sein Roman »The travels into several remote nations of the world by Lemuel Gulliver« wurde lange Zeit hauptsächlich als Kinderbuch angesehen und damit oft oft unterbewertet. In einer Art Robinsonade beschreibt Swift die Reisen Gullivers in verschiedene Länder, deren belächelte Eigenheiten der Aufklärer als scharfe Spitzen gegen die englische herrschende Klasse, die Royal Academy und die Menschennatur allgemein nutzt.prozentuale Beteiligung bei weiteren Auflagen ein. Daniel Defoe versuchte während seines ganzen Lebens, die politische und religiöse Freiheit in England zu stärken. Der Wert seiner publizistischen Schriften wird erst heute erkannt und gewürdigt.



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