Buch, Deutsch, 80 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 182 g
Reihe: Leitfaden
Basiswissen, Praxisbeispiele, Gestaltungsspielräume
Buch, Deutsch, 80 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 182 g
Reihe: Leitfaden
ISBN: 978-3-7041-0828-9
Verlag: dbv-Verlag (Österreich)
Der kompakte Leitfaden beschäftigt sich eingehend mit den wichtigsten Aspekten der IFRS-Bilanzierung und stellt in diesen Bereichen die wesentlichen Unterschiede zum österreichischen UGB dar. Eine vereinfachte Bilanz mit Querverweisen und Musterbeispielen zu den verschiedenen Themenbereichen veranschaulichen die wichtigsten Fakten, runden das Werk ab und tragen zur Benutzerfreundlichkeit bei.
Der Fokus liegt dabei auf der Darstellung der Auswirkungen und bilanzpolitischer Spielräume der IFRS. Darüber hinaus gibt der Leitfaden einen Überblick über den aktuellen Stand und künftige Änderungen mit Stand Ende Oktober 2022.
Aus dem Inhalt:
• Wesentliche Bestimmungen
• Unterschiede UGB - IFRS
• Gestaltungsspielräume und Bilanzpolitik
• Aktuelle Entwicklungen
Zielgruppe
Manager, Aufsichtsräte, Steuerberater, Wirtschaftstreuhänder
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Die IAS/IFRS (International Financial Reporting Standards) sind mit dem Anspruch angetreten, eine weltweit einheitliche Bilanzierungssprache für Unternehmen und Konzerne zu etablieren. Dies ist in den letzten 30 Jahren augenscheinlich auch gelungen.
Ausgangspunkt war wohl die Zeitenwende in den frühen 1990er-Jahren, die mit der stärkeren Globalisierung der Weltwirtschaft durch den Zusammenbruch des kommunistischen Osteuropas und technischer Innovationen wie Mobiltelefonie und Internet nach einheitlichen Rechnungslegungsstandards verlangte. Unklar war zu dieser Zeit noch, ob dies in Form der US-GAAP oder der IAS/IFRS erfolgen kann. Durch die IAS-Verordnung im Jahre 2002 war allerdings dann bald eine Entscheidung gefallen.
Im Gegensatz zur nationalen Rechnungslegung (das österreichische UGB wird der kontinentaleuropäischen Rechnungslegung zugeschrieben) gehören die IAS/IFRS der Gruppe der angloamerikanischen Rechnungslegungskonzepte an. Diese sind durch eine Trennung zwischen Steuer- und Unternehmensrecht gekennzeichnet. Ausgangspunkt für die steuerliche Gewinnermittlung ist daher nicht der unternehmensrechtlich ermittelte Jahresabschluss. Ebenso ist die angloamerikanische Rechnungslegung sehr stark durch Zeitwerte („True an fair view“ bzw „Fair presentation“) und weniger stark durch Gläubigerschutz geprägt, wie sich in den nächsten Kapiteln zeigen wird.
Zu den IAS/IFRS (in Folge: IFRS) sind mittlerweile zahlreiche ausführliche Kommentare am Markt erschienen.
Ziel dieses Leitfadens ist es, in verständlicher Form einen raschen Überblick über die wichtigen Inhalte und Regelungen der IFRS zu geben und wesentliche Unterschiede zur österreichischen Rechnungslegung darzustellen. Damit sollen die Auswirkungen und bilanzpolitischen Spielräume der IFRS besser erkannt und verstanden werden.
Graz, im Oktober 2022
Christoph Denk
Markus Brein




