Nemec, Miroslav
Miroslav Nemec wurde 1954 in Zagreb geboren und wuchs zunächst in Jugoslawien, später in Freilassing auf. Nach seinem Studium am Mozarteum Salzburg und einer Schauspielausbildung in Zürich war er von 1981 bis 1986 Ensemblemitglied am Münchner Residenztheater. Bundesweit bekannt wurde er als Kriminalhauptkommissar Ivo Batic im Münchner »Tatort«, den von 1991 bis 2026 an der Seite von Udo Wachtveitl spielte. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis. Neben der Schauspielerei ist Nemec auch als Hörbuchsprecher, Musiker und Autor tätig.
Tregor, Michael
Michael Tregor, geboren 1950 in Santiago de Chile, wurde an der Neuen Münchner Schauspielschule ausgebildet. Neben Engagements an den Staatlichen Schauspielbühnen in Berlin, am Staatstheater Hannover, am Schillertheater Berlin, an den Münchner Kammerspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel war er auch in über 30 Fernsehproduktionen zu sehen. Seine Stimme ist außerdem regelmäßig in »Capriccio« zu hören, dem Kulturmagazin des Bayerischen Fernsehens.
Striebeck, Jochen
Jochen Striebeck wurde 1942 geboren. Er war von 1966 bis 1973 am Bayerischen Staatsschauspiel in München engagiert. Seit 1973 gehört er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Jochen Striebeck ist die Synchronstimme von Donald Sutherland und Philippe Noiret.
Mendl, Michael
Michael Mendl, geboren 1944 in Lünen, gelang 1991 mit Sönke Wortmanns »Kleine Haie« der Durchbruch. Das breite Spektrum seiner Rollen macht ihn zu einem der gefragtesten Charakterdarsteller des deutschen Films. Durch Rollen in bedeutenden Produktionen wie Joseph Vilsmaiers »Schlafes Bruder«, Oliver Hirschbiegls »Der Untergang« oder als Willy Brandt in »Im Schatten der Macht« machte er sich ebenso einen Namen wie mit seinen Rollen an den verschiedensten deutschen Bühnen. So spielte er beispielsweise am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Düsseldorfer und Hamburger Schauspielhaus oder bei den Salzburger Festspielen. Ausgezeichnet wurde er für seine Leistung u. a. mit dem Bayerischen Filmpreis 1998, 2004 ehrte man ihn als Besten deutschen Schauspieler mit der Goldenen Kamera. Seine Stimme ist aus Hörspielproduktionen wie »Doktor Faustus« nach Thomas Mann oder »Baudolino« nach Umberto Eco bekannt.
Thalbach, Anna
Anna Thalbach, geboren 1973, lebt und arbeitet in Berlin. 2008 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin und gehört zu den gefragtesten Hörbuchsprecherinnen Deutschlands. Ihre facettenreiche Stimme hat sie bereits hunderten von Hörbüchern geliehen.
Gosciejewicz, Eva
Eva Gosciejewicz (*1967 in Hannover) ist Schauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin. Nach ihrer Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien war sie an renommierten Bühnen wie dem Schauspiel Frankfurt, den Münchner Kammerspielen, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Theater Bremen engagiert. Als vielfach ausgezeichnete Hörbuchsprecherin und freie Schauspielerin arbeitet sie zudem für Film, Fernsehen und Hörfunk.
Manteuffel, Felix von
Felix von Manteuffel, geboren 1945, gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Daneben ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen und spielte im Kinofilm »Requiem für eine romantische Frau«. Seine markante Charakterstimme ist aus zahlreichen Hörbüchern und großen Rundfunk-Hörspielproduktionen wie »Der Zauberberg« nach Thomas Mann, »Moby-Dick oder Der Wal« nach Herman Melville oder »Jenseits von Eden« nach John Steinbeck bekannt.
Habich, Matthias
Matthias Habich, 1940 in Danzig geboren ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Seit 1965 stand er in unzähligen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera (u.a. »Nirgendwo in Afrika«, »Der Vorleser«, »Ein halbes Leben«) und wirkte in etlichen Theaterinszenierungen. Er setzt sich für die Verbesserung der prekären Wirtschaftssituation von Schauspielenden ein und wurde dafür 2022 mit dem Götz-George-Preis ausgezeichnet. Für seine umfangreichen Schauspielengagements wurde er u.a. ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis, dem Goldenen Löwe, dem Deutschen Fernsehpreis oder dem Deutschen Filmpreis.
Wilkening, Stefan
Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements ( u.a.: Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel ) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a.: »Diplomatie« v. Volker Schlöndorff , »Tatort«, »Der Alte«, »Um Himmels Willen« u.v.m ) zu sehen.
Köhler, Juliane
Juliane Köhler erhielt ihre Schauspielausbildung am H.B. Studio in New York. Ihre Karriere begann mit einem Engagement am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Seit 1993 ist sie mit Unterbrechungen Mitglied des Ensembles des Bayerischen Staatsschauspiels in München und ist regelmäßig in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. Internationale Bekanntheit erlangte Juliane Köhler durch ihre Rolle im Kinofilm »Aimée und Jaguar«, für den sie zusammen mit Maria Schrader den Silbernen Bären erhielt. In dem Film »Nirgendwo in Afrika« der Regisseurin Caroline Link, der 2003 mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnet wurde, spielte sie die Hauptrolle.
Ronstedt, Jule
Jule Ronstedt, 1971 in München geboren, wuchs in Herrsching am Ammersee (Bayern) auf. Von 1991 bis 1994 absolvierte sie eine dreijährige Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule und war schon kurz darauf an den Münchner Kammerspielen und dem Berliner Ensemble zu sehen. 1997 wurde Jule Ronstedt für ihre Rolle in »Bandagistenglück« mit dem Max-Ophüls-Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet. Neben »Wer früher stirbt ist länger tot« im Jahr 2005 war sie noch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, u. a. »Polizeiruf 110«, »Der Bulle von Tölz«, »Die Rosenheim-Cops« und »Franzi« sowie 2009 im Kinofilm »Nanga Parbat« zu sehen. 2017 debütierte sie als Regisseurin mit dem Kinofilm »Maria Mafiosi«, zu dem sie auch das Drehbuch schrieb.