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Dietmann | Die Inschriften der Stadt Eisenach und der Wartburg | Buch | 978-3-7520-0959-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 592 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 270 mm

Reihe: Die Deutschen Inschriften

Dietmann

Die Inschriften der Stadt Eisenach und der Wartburg


Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-7520-0959-0
Verlag: Reichert Verlag

Buch, Deutsch, 592 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 270 mm

Reihe: Die Deutschen Inschriften

ISBN: 978-3-7520-0959-0
Verlag: Reichert Verlag


Der Band enthält die kritische Edition der gesamten im Wortlaut bekannten inschriftlichen Überlieferung der Stadt Eisenach und der Wartburg. Die Edition wurde im Rahmen des interakademischen Forschungsprojektes „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ erarbeitet und erscheint als Band 125 der projekteigenen Schriftenreihe „Die Deutschen Inschriften“. Der Beginn der hier dargelegten Überlieferung fällt in die Zeit um 1270, während das Ende des Bearbeitungszeitraumes, wie im gesamten Projekt als Richtlinie vorgegeben, auf 1650 festgelegt ist. Aus diesem Zeitraum von fast 400 Jahren konnten 205 inschriftentragende Objekte bzw. in einigen Fällen Objektgruppen ausfindig gemacht werden, die in einem Katalog in chronologischer Abfolge dargestellt werden. Berücksichtigt wurden dabei sowohl die noch im Original oder Fragmenten erhaltenen Inschriften als auch die kopiale Überlieferung, also solche Inschriften, die abschriftlich oder auf Fotos festgehalten wurden, heute aber im Original verloren sind. Diese abschriftliche Überlieferung reicht mitunter bis ins 15. Jahrhundert zurück. Einen Schwerpunkt bilden die Inschriften des Totengedenkens, aber auch Haus- und Bauinschriften, Glocken- und Geschützinschriften, Inschriften auf Gemälden und anderen Kunstwerken sowie auf vereinzelten Gebrauchsgegenständen prägen den Bestand. Inhaltlich steht vor allem die Bedeutung der Stadt Eisenach und der Wartburg als fürstliche Residenz des ernestinischen Kurfürsten- und späteren Herzogtums im Mittelpunkt. Nachdem der Rang der Residenz seit dem 14. Jahrhundert zunächst zurückgegangen war, wurden Stadt und Burg im späten 16. Jahrhundert erneut Mittelpunkt eines eigenständigen Eisenacher Herzogtums, das in der inschriftlichen Überlieferung deutliche Spuren hinterlassen hat. Darüber hinaus wird der Bestand charakterisiert von den Zeugnissen der bürgerlichen Gesellschaft und ihres Repräsentationsbedürfnisses sowie der vor- und nachreformatorischen Geistlichkeit. Obwohl die Überlieferung für einige einst zweifellos bedeutende Inschriftenstandorte sehr lückenhaft ist, bildet die Edition doch ein weitgespanntes Panorama der städtischen und landesherrlichen Strukturen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit ab.
Die Edition der Inschriften der Stadt Eisenach und der Wartburg ist der erste Band, der in der thüringischen Arbeitsstelle des Forschungsprojektes erarbeitet wurde. Diese Arbeitsstelle, die der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig angehört, ist 2020 in Jena gegründet worden. Fast drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung der Inschriften der Stadt und des Landkreises Jena (1993/95) werden damit erstmals wieder die Inschriften des thüringischen Raumes in den Blickpunkt der Forschung gehoben.
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Weitere Infos & Material


Andreas Dietmann
Geburtsdatum: 1986
2005 Abitur in Gardelegen
2006–2012 Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Alten Geschichte und Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2011/12 Magisterabschluss mit der Arbeit „Die Anfänge der Heiligenverehrung im Zuge der Missionierung des thüringischen Raumes bis ins 9. Jh.“
2013–2017 Mitglied und Stipendiat im Forschungsprojekt „Thüringen im Jahrhundert der Reformation“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2018 Promotion mit der Arbeit „Der Einfluss der Reformation auf das spätmittelalterliche Schulwesen in Thüringen (1300-1600)“
seit 2018 wiss. Mitarbeiter der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Projekt „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“
seit 2020 Arbeitsstellenleiter der Arbeitsstelle Jena des Projektes „Die Deutschen Inschriften“



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