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Buch, Deutsch, 174 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Stefan Zweigs letztes Werk neu gelesen
Buch, Deutsch, 174 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Schriftenreihe des Stefan-Zweig-Centre Salzburg
ISBN: 978-3-8260-6756-3
Verlag: Königshausen & Neumann
1941 plante Stefan Zweig, wie wir aus einem seiner Briefe wissen, „eine kleine abseitige Novelle“. 75 Jahre nach der Erstveröffentlichung der Schachnovelle ist ihre Bedeutung immens, weit über den deutschen Sprachraum und den akademischen Diskurs hinaus. Zweigs letztes Werk hat Millionen Leser gefunden, wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, mehrfach dramatisiert und verfilmt, findet sich auf Lehrplänen und Büchertischen.
Dennoch wirft die Schachnovelle weiterhin grundlegende Fragen auf. Wohin ist das Schiff, auf dem sich der ungleiche Wettkampf zwischen dem Weltmeister Czentovic und dem von seiner Gefangenschaft gezeichneten Dr. B. abspielt, überhaupt unterwegs? Und wer erzählt die Binnengeschichten? Der Band gibt Antworten auf bislang ungestellte Fragen und versammelt komparatistische und intermediale Lesarten der Novelle sowie Perspektiven der Narratologie, Raumsematik, Schachgeschichte, Psychologie, Gender Studies und Politikgeschichte. Die so gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen neue Sichtweisen auf ein vertrautes Buch.
Mit Beiträgen u.a. von Anja Gerigk, Rüdiger Görner, Sven Hanuschek, Oliver Jahraus, Annette Keck, Michaela Nicole Raß, Laetitia Rimpau, Daniela Strigl, James Vigus und Kay Wolfinger.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Deutsche Literatur
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft: Prosa, Erzählung, Roman, Prosaautoren
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literarische Stoffe, Motive und Themen
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Einzelne Autoren: Monographien & Biographien
Weitere Infos & Material
M. Dirscherl / L. Schütz: Von der Vergnügungsreise zur existenziellen Überfahrt.
Stefan Zweig und die "Schachnovelle" – Textanalytische Zugänge: D. Strigl:
Warum die "Schachnovelle" so gut ist. Ästhetische Bemerkungen – O. Jahraus:
Das Schachspiel als politische Metapher und Stefan Zweigs "Schachnovelle" – A. Gerigk: „Architektur ohne Substanz“. Räumlichkeiten der "Schachnovelle" – A. Keck:
Viele Männer und eine Erscheinung: Zur Geschlechterdifferenz
in Stefan Zweigs "Schachnovelle" – S. Hanuschek:
„In dieser kalten Form des Wahnsinns“. Psychopathologische Aspekte
in der "Schachnovelle" –
Schachgeschichtliche, komparatistische und intermediale Zugänge: J. Vigus:
Die "Schachnovelle" im Hinblick auf die Geschichte des Schachs – R. Görner:
Schach dem Autor oder: Rochaden trotz Remis.
Das königliche Spiel in der literarischen Republik – L. Rimpau:
Gefährliche Kipp-Momente der Geschichte. Stefan Zweigs "Schachnovelle" und Arrigo Boitos "Der schwarze Läufer" – K. Wolfinger:
Medien, Visualität und Film. Multimediale Zugänge zu Stefan Zweigs
"Schachnovelle" – M. Rass:
„ICH WERDE SPIELEN… ICH AKZEPTIERE EINE PARTIE.
EINE EINZIGE PARTIE!“. Zum Literaturcomic "Die Schachnovelle".




