Donhauser | Angst und Schrecken | Buch | 978-3-7003-1863-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 330 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 600 g

Donhauser

Angst und Schrecken

Beobachtungen auf dem Weg vom Ausnahmezustand zum Polizeistaat in Europa und den USA
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7003-1863-7
Verlag: new academic press

Beobachtungen auf dem Weg vom Ausnahmezustand zum Polizeistaat in Europa und den USA

Buch, Deutsch, 330 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 600 g

ISBN: 978-3-7003-1863-7
Verlag: new academic press


Seit mehr als zehn Jahren wird der War on Terrorism in den USA und in Europa medial prominent inszeniert. Bemerkbar macht er sich über massive Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten, die zuvor teils sehr hart erkämpft worden sind. Meist geht dies ohne großen Widerstand vor sich. Als Mittel der Politik wurde Terror historisch zunächst von politischen und religiösen Institutionen eingesetzt. Diese Traditionslinie besteht durchaus fort. Jünger ist die gezielte gewaltförmige Schreckensverbreitung durch einzelne Personen oder kleine Gruppen. Im öffentlichen Bewusstsein allerdings sind es allein extremistische Kleingruppen, welche die Vorstellungen davon, was Terror sei, nachhaltig prägen. Zugleich wird es unter den Auspizien vermeintlicher Bedrohungsszenarien für ganze Gesellschaften einfacher, scheinbar altbewährte Freund-Feind-Dichotomien zu mobilisieren und gegen weitgehend unsichtbar bleibende Angreifer in Stellung zu bringen. Der Ausnahmezustand kommt einmal mehr zu Ehren und mit ihm die Frage, wer denn nun so recht eigentlich Souveränität beanspruchen könne. Woher kommen derlei Vorstellungen historisch und wohin verweisen sie? Nicht zuletzt: Wie lässt sich gegen sie andenken?

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Weitere Infos & Material


Gerhard Donhauser, geb. 1969, Privatdozent, Dr. iur., Dr. Dr. phil. Studien der Rechtswissenschaften, Geschichte und Politikwissenschaft, Philosophie, Germanistik und Wissenschaftstheorie. Habilitation aus Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und Rechtsphilosophie.
Publikationstätigkeit zu philosophischen, rechtsphilosophischen und rechtstheoretischen, kunsttheoretischen, kulturgeschichtlichen und schulrechtlichen Themen; Mit-Autor mehrerer Schulbuchreihen.
Forschungs- und Lehrtätigkeit aktuell v. a. in den Bereichen Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Politikwissenschaft, Literaturwissenschaften und Genderstudies (Unis Innsbruck und Klagenfurt) sowie in der LehrerInnenfortbildung (diverse Pädagogische Hochschulen). Freie wissenschaftliche Mitarbeit am Hans-Kelsen-Institut, Wien.



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