Buch, Deutsch, Band 38, 138 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 233 mm, Gewicht: 245 g
Reihe: Abhandlungen zum deutschen und internationalen Arbeits- und Sozialrecht
Untersuchung tauglicher Indizien der Beweislastregelung des § 22 AGG
Buch, Deutsch, Band 38, 138 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 233 mm, Gewicht: 245 g
Reihe: Abhandlungen zum deutschen und internationalen Arbeits- und Sozialrecht
ISBN: 978-3-428-19663-0
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Die effektive Umsetzung materiellen Rechts hängt entscheidend von der Durchsetzbarkeit im Prozess ab. Eine wesentliche Weichenstellung bewirkt dabei die Beweislastverteilung zwischen den Prozessparteien. Von besonderer Bedeutung ist sie in Verfahren im Rahmen des AGG. Dies führt dazu, dass einzelne Rechtsfragen rund um die Beweislastregelung des AGG (§ 22 AGG) in Rechtsprechung und Literatur seit vielen Jahren äußerst umstritten sind. Eine der meistdiskutierten Fragestellungen in diesem Zusammenhang ist, welche Tatsachen eine Benachteiligung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes vermuten lassen, wann also ein hinreichendes Indiz i.S.d. § 22 AGG vorliegt. Dieser Frage widmet sich die Arbeit. Dabei erfolgt zunächst eine eingehende Untersuchung möglicher Fallkonstellationen für taugliche Indizien. Im Anschluss werden die Indizienkonstellationen ausgewertet und systematisiert.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1. Einordnung des § 22 AGG
Inhalt der Regelung des § 22 AGG – Der Beweis von Indizien – Anwendungsbereich des § 22 AGG
2. Einzelne Indizien i. S. d. § 22 AGG
Fallkonstellationen für taugliche Indizien – Indizwirkung bei Handlungen Dritter
3. Auswertung der Indizien
Besondere Bedeutung der Indizien für den Diskriminierungsschutz – Gegenwärtige Problematik – Schlussfolgerung: Notwendigkeit eines einheitlichen Systems
4. Systematisierung der Indizien
Einheitliches System – Zusammenfassung und Ausblick
5. Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen




