Buch, Deutsch, 88 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 200 mm, Gewicht: 118 g
Reihe: nexx classics
Eine unvergessliche Liebesgeschichte über Hoffnung, Sehnsucht und den Mut zu lieben
Buch, Deutsch, 88 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 200 mm, Gewicht: 118 g
Reihe: nexx classics
ISBN: 978-3-95870-760-3
Verlag: nexx verlag
Manche Begegnungen währen kurz – und bleiben ein Leben lang
Während einer der Petersburger weißen Nächte begegnet ein einsamer Träumer zufällig der jungen Nastenka, die auf die Rückkehr eines geliebten Menschen wartet. Zwischen Spaziergängen, leisen Geständnissen und wachsender Vertrautheit entsteht eine zarte Verbindung, die beide für einen kurzen Moment von einem anderen Leben träumen lässt.
Fjodor Dostojewski schuf hier eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur – voller Hoffnung, Melancholie und Menschlichkeit. Vor dieser zauberhaften Kulisse erzählt er von der Kraft einer unerwarteten Begegnung und davon, wie ein einziger Mensch unser Leben für immer verändern kann.
Lassen Sie sich von dieser zeitlosen Geschichte voller Liebe, Sehnsucht und Romantik berühren!
nexx classics – WELTLITERATUR NEU INSPIRIERT
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort des Verlegers
Es gibt Begegnungen, die kurz währen und dennoch ein Leben zu erhellen vermögen. Von einer solchen Begegnung erzählt Fjodor Michailowitsch Dostojewski in »Weiße Nächte«.
Im nächtlichen Petersburg begegnen sich zwei junge Menschen, die darauf warten, dass ihr eigentliches Leben beginne. Der namenlose Erzähler hat sich so weit in seine Vorstellungen zurückgezogen, dass ihm die Wirklichkeit fremd geworden ist. Er beobachtet, träumt und empfindet – doch am Leben der anderen nimmt er kaum teil. Nastenka hingegen sehnt sich nach Freiheit, Nähe und einer selbstbestimmten Zukunft.
Dostojewski gestaltet ihre Annäherung als zartes Wechselspiel aus Vertrauen und Zurückhaltung, Hoffnung und Ungewissheit. Dabei ist »Weiße Nächte« weit mehr als eine Geschichte unerfüllter Liebe. Die Erzählung fragt, was geschieht, wenn der Traum nicht nur Trost spendet, sondern an die Stelle des Lebens tritt. Sie handelt von Einsamkeit, von der Sehnsucht, gesehen und verstanden zu werden, und von jenem Übergang, an dem Vorstellung und Wirklichkeit einander berühren.
Die hellen Petersburger Nächte bilden dafür den Schauplatz: eine Welt zwischen Dunkel und Licht, Schlaf und Erwachen, Alltag und Möglichkeit. In dieser Atmosphäre zeigt sich, was Dostojewskis spätere Werke prägen sollte – sein Blick für die inneren Widersprüche des Menschen und das Verhältnis von Glück und Leid.
Die vorliegende Ausgabe bewahrt den empfindsamen Ton und das zeitgenössische Gepräge der Erzählung. Behutsame Anpassungen erleichtern den Lesefluss, ohne ihre sprachliche Eigenart oder Stimmung einzuebnen.
Ihr Verleger
Joachim Feser




