Drescher-Ochoa | Produktives Denken und Handeln | Buch | 978-3-947831-75-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 164 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Drescher-Ochoa

Produktives Denken und Handeln

Holistische Pädagogik in der Praxis
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-947831-75-3
Verlag: Der Erzählverlag

Holistische Pädagogik in der Praxis

Buch, Deutsch, 164 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-947831-75-3
Verlag: Der Erzählverlag


Unsere Gegenwart stellt Schule und Unterricht vor eine Wegscheide: KI-Technologisierung, Leistungsdruck und entfremdete Lernformen verlangen nach einer humanen Bildung. Die Autorinnen und Autoren der hier erstmals vorgelegten vierzehn Aufsätze zeigen auf, wie wie eine humane, am Menschen orientierte Bildung konkret gelingen kann und was dafür notwendig ist. Sie richten sich an Eltern, Lehrende und Lernbegleiter sowie an Bildungs-verantwortliche und plädieren für eine Erneuerung der Lernkultur auf Basis produktiven Denkens und Handelns: Auswendiglernen und mechanisches Anwenden eines Schema F werden durch Einsicht und Erkenntnisgewinn abgelöst, sodass neue, sinnorientierte Lösungen ermöglicht werden. Routinen zu durchbrechen, erfordert Mut zur Selbstkenntnis, Präsenz, Achtsamkeit, echtes Interesse und Liebe in der Begleitung junger Menschen – ebenso wie Krisenkompetenz und systemisches Denken und Handeln. In diesem Buch werden grundsätzliche Veränderungen in Schule und Unterricht beschrieben – und wie sie möglich sind.

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Zielgruppe


Dieses Buch richtet sich an Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern, die auf der Suche nach der Schule für eine neue Zeit sind. In der in diesem Buch anschaulich dargelegten praktischen Beispielen einer Holistischen Pädagogik werden sie fündig!

Weitere Infos & Material


Vorwort

Heidrun Drescher-Ochoa

Zum Begriff des ›Produktiven Denkens und Handelns‹

Heidrun Drescher-Ochoa und Claudia Nosper
Wertorientierte Persönlichkeitsbildung

Lydia Meißner
Von Kaizen lernen:

Den Fehler ehren und die Prozessqualität fokussieren

Peter Amsler
Für eine lebendige Erzählkultur im Unterricht

Eva Clara Ochoa Drescher und Heidrun Drescher-Ochoa

Deutsche Geschichte im Süden der Welt lebendig erleben

Rüdiger Iwan, Stephan Portner, Nuri Amsler

»Diese PerLe hat ein großes L!« – Das PerLen®-Konzept

Heidrun Drescher-Ochoa
Lernbegleiterfahrung mit selbstbestimmtem Lernen

Rainer Bartesch
Durch Musik- und Orchesterarbeit

zur Selbstfindung und Selbstwirksamkeit

Eva Clara Ochoa Drescher
Shakti Dance

und seine positiven Wirkungen für den Unterricht

Heidrun Drescher-Ochoa
Der Clown oder:

Wie Theater Selbsterkenntnis und Kommunikation fördert

Rodrigo Westenenk
Vom Kerzenlöscheffekt oder:

Halten wir die Flamme am Lodern!

Wolfgang Huß
Produktives Denken als inspirative Resonanz

nach dem Vorbild der Natur

Rainer Speckmann
Von ganzheitlichen Veränderungen durch die

Kraft der Gedanken

Peter Amsler
Das Recht auf Bildung: Ein gutes Argument für

Schulneugründungen und alternative Bildungsinitiativen

Nachwort

Manifest für höhere Bildungsqualität in unseren Schulen

Die Autorinnen und Autoren


Drescher-Ochoa, Heidrun
Dr. Heidrun Drescher-Ochoa unterrichtete Deutsch und Spanisch an deutschen, argentinischen und spanischen Schulen sowie Interkulturelle Kommunikation an der Katholischen Fachhochschule und der University of Applied Sciences in Osnabru¨ck. Sie ist Mentorin fu¨r Logotherapie und Existenz-analyse, akkreditiert vom Viktor-Frankl-Institut Wien und Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse. Sie ist Mitgründerin des Netzwerks Holistische Pädagogik.

Speckmann, Rainer
Rainer Speckmann ist staatlich anerkannter Masseur und medizinischer Bademeister, außerdem Gründer, Ausbilder und Therapeut für Telemagnetopathie. Seit seiner Erblindung im Jahre 1982 arbeitet er selbstständig im physiotherapeutischen Bereich. 1992 begründete er die Telemagnetopathie (TMP®) als ein neues Harmonisierungs- und Veränderungskonzept für Mensch, Natur und Technik, welches er beständig weiterentwickelt. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten lehrt er unter anderem an seiner ›Schule und Praxis für Telemagnetopathie‹ in Osnabrück.

Meißner, Lydia
Lydia Meißner ist Schulpsychologin und Kaizen-Moderatorin aus Thüringen. Sie studierte von 2011–2019 (Wirtschafts-)Psychologie an der Leuphana Universität Lüneburg, der Reichsuniversität Groningen (NL) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 2016–2018 studierte sie zusätzlich Mediation an der Fernuniversität Hagen (Weiterbildungsmaster). Bis 2021 war sie Projektmitarbeiterin im ESF-Forschungsprojekt ›Evaluierung des Sozialpädagogischen Teamteaching‹ am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und danach im schulpsychologischen Dienst in Thüringen tätig. Seit August 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ernst-Abbe-Hochschule und arbeitet daneben an ihrer Promotion.

Bartesch, Rainer
Rainer Bartesch studierte Horn mit Abschluss Lehramt an Gymnasien sowie Komposition für Film und Fernsehen an der Hochschule für Musik und Theater in München. Nach dem Hornstudium spielte er vier Jahre als Hornist bei renommierten Orchestern wie dem Hessischen und dem Niedersächsischen Staatstheater und der Sächsischen Staatskapelle (unter Giuseppe Sinopoli), bevor er sich der Komponisten- und Dirigentenlaufbahn zuwandte. Seine Kompositionen errangen eine ganze Reihe von internationalen und nationalen Preisen, sowohl sein filmmusikalisches Schaffen, als auch seine konzertanten Werke wurden prämiert. So wurde er mit dem hoch dotierten Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik ausgezeichnet und gewann den Paradisi-Gloria-Wettbewerb des BR für Neue Sakrale Musik. Als alphornspielender Komponist bzw. komponierender Alphornsolist schrieb er über 50 maßgeschneiderte Werke für dieses Instrument, bei denen man es als vollwertiges und überraschend vielseitiges Soloinstrument im Konzert erleben kann. Für seine Orchesterarbeit mit Kindern und Jugendlichen, vor allem an der Montessori-Schule am Starnberger See, erhielt er seitens der Lehrer und Eltern großen Zuspruch, vor allem als geniale künstlerische Möglichkeit, ihnen zu Selbsterfahrung und Potenzialentfaltung zu verhelfen.

Ochoa Drescher, Eva Clara
Eva Clara Ochoa Drescher ist Lehrerin für Bildende Kunst und Spanisch an einem Gymnasium und verbindet neben ihrer schulischen Arbeit Shakti-Dance, Yoga und Malerei. Im Münsterland geboren zog sie als Sechsjährige mit ihrer Familie nach Argentinien. In einer chilenisch-deutschen Umgebung wuchs sie mit vielfältiger Literatur, Kunst und Musik auf. Nach der Rückkehr nach Deutschland studierte sie Bildende Kunst, Romanistik und Germanistik. Auch ließ sie sich in Kunsttherapie ausbilden und schloss eine berufsbegleitende Eurythmie-Ausbildung an. Sie ist Teammitglied im Netzwerk Holistische Pädagogik.

Portner, Stephan
Stephan Portner hat über zwanzig Jahre als Lehrer an einer reformpädagogischen Schulen gearbeitet und die Oberstufe dieser Schule mit aufgebaut. Seit seiner Beschäftigung mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg hat sich für ihn einiges verändert. Er hat seitdem seinen Unterricht mit großer Mit- und Selbstbestimmung durch die Kinder und Jugendlichen gestaltet. Entscheidender als eine veränderte Unterrichtsgestaltung war für ihn jedoch die Veränderung in Bezug auf eine gleichwürdige Beziehungsgestaltung. Weitere Stationen auf diesem Weg der Veränderung waren Fortbildungen zum Schulmediator und zum systemischen Supervisor (SG). Die Erlebnispädagogik ist heute in seinen Fortbildungen, sowohl im sozialpädagogischen Kontext, als auch in der Lehrkräfteausbildung ein Bestandteil. Der Schwerpunkt seiner Fortbildungstätigkeit liegt auf der Beziehungsgestaltung und der Umsetzung dieser, mithilfe einer wertschätzende und machtsensible Kommunikation. Die Grundlage seiner heutigen Arbeit sind die Ethik der ›Reckahner Reflexionen‹ und damit die Kinderrechte.

Amsler, Peter
ist Lehrer, Erzieher und Verleger des Erzählverlags. Er studierte Deutsche Philologie und Sozialkunde für das Lehramt am Gymnasium. Von 2000 bis 2024 war er als Referent für Menschenrechtsfragen der deutschen Bahá'í-Gemeinde u.a. im Bereich Menschenrechtsbildung tätig und absolvierte von 2011 bis 2014 berufsbegleitend eine Ausbildung zum Klassenlehrer an Freien Waldorfschulen. Seitdem Tätigkeiten in verschiedenen Waldorfschulen in Berlin und Brandenburg als Oberstufenlehrer, Klassenlehrer und pädagogische Fachkraft im Schulhort. 2023 gründete er zusammen mit anderen Erzählerinnen und Erzählern in Berlins Südwesten den gemeinnützigen Verein ›Erzähl mir was‹.

Westenenk, Rodrigo
Rodrigo Westenenk ist promovierter Volkswirt und war lange Jahre an deutschen, spanischen und lateinamerikanischen Wirtschaftshochschulen tätig. Seine Begeisterung gilt der Literatur und der Philosophie, dazu verfasste er Bücher in spanischer Sprache.

Iwan, Rüdiger
Rüdiger Iwan war seit 1979 Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Von 1999 bis 2015 war er Geschäftsführer der perpetuum novile Schulprojekt gGmbH – eine Aufgabe, die entschieden dazu beigetragen hat, seinen Blick für den Zusammenhang von Schule und Arbeitswelt zu schärfen. Er gründete schließlich ein eigenständiges Unternehmen: EVA, Entwickeln, Verwirklichen, Anerkennen, die das PerLen-Konzept® im Bereich Persönlichkeits- und Berufsorientierung vertreibt. Er veröffentlichte Bücher und Texte zur Schul- und Bildungsreform, so das Buch ›Die neue Waldorfschule – ein Erfolgsmodell wird renoviert‹, in denen er die Praxis der Waldorfschulen auch kritisch diskutiert.

Huß, Wolfgang
Wolfgang Huß brach sein Physikstudium nach drei Semestern ab, weil dort nur das ›Wie-man-es-berechnet‹ interessierte, er aber vor allem das ›Warum-es-so-ist‹ lernen und erforschen wollte. Seit zwölf Jahren ist er Inhaber einer Werbeagentur und seit 1996 auch einer Software-Firma sowie Mitglied des Programmierer-Kollektivs ›IT-4-Change‹ und stellvertretender Vorsitzender des Programmierervereins ›bus-Faktor‹ e.V. Zudem engagiert er sich im Vorstand der Genossenschaft ›Menschlich Wirtschaften‹ e.G. und arbeitet als Yoga-Coach und Yoga-Lehrer. Als Philosoph und Forscher veröffentlicht er auf ›New Soul Of Science Project‹: https://nsosp.org.

Nosper, Claudia
Claudia Nosper ist Gymnasiallehrerin in Trier und unterrichtet dort Geschichte, Latein und Ethik. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf einem umfangreichen Geschichtsprojekt zur NS-Zeit in Trier: Ab Herbst 2013 leitete sie einen Geschichtsleistungskurs, der zur Geschichte des Rindertanzplatz sowie zur Verfolgung und Deportation der Trierer Jüdinnen und Juden recherchierte – mit intensiver Archivarbeit, Zeitzeugenbezügen und der Aufarbeitung lokaler Spuren. Die Ergebnisse wurden öffentlich präsentiert, unter anderem in Ausstellungen an verschiedenen Orten in Trier. Im Netzwerk Holistische Pädagogik beschäftigt sie sich mit logotherapeutischen Haltungen und traumatherapeutischen Ansätzen in der pädagogischen Arbeit auf Basis der Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls.



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