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Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, 352 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 592 g
Acte de Colloque européen d'histoire constitutionelle pour le bicentenaire de l'Acte de Médiation (1803-2003)
Buch, Deutsch, 352 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 592 g
Reihe: Actes du colloque Faculté de droit de Gèneve
ISBN: 978-3-8305-0617-1
Verlag: BWV
Das Kolloquium Bonaparte, die Schweiz und Europa wurde zum Anlass des zweihundertjährigen Jubiläums der Mediationsakte veranstaltet. Das geschah indes nicht so sehr um ein weiteres Mal eine legendäre Figur der europäischen Geschichte zu würdigen, auch nicht um ein weiteres Mal den Einfluss Frankreichs in der Schweiz anzuerkennen, sondern vor allem um eine der wichtigsten Etappen der schweizerischen Verfassungsgeschichte zu zelebrieren. Den Organisatoren - größtenteils Verfassungsrechtler und Rechtshistoriker - erschien es so, dass die Mediationsakte vom 19. Februar 1803 weit mehr als die erste Verfassung der Helvetik vom 12. April 1798 das Geburtsdatum der modernen Schweiz darstellt, insofern sie eine geglückte Synthese der föderativen und demokratischen Traditionen der schweizerischen Kantone und der durch die Französische Revolution bestätigten fundamentalen politisch-rechtlichen Errungenschaften der neueren Naturrechtslehre verwirklicht hat. Das Bild einer vom neuen Herrscher Europas bestimmten und der Schweiz aufgezwungenen Mediation ist gewiss verzerrt. Daher haben sich die Organisatoren die vorrangige Aufgabe gestellt, die Umstände, in denen diese Synthese entstand, und die Bedingungen, unter denen sie umgesetzt wurde, zu beleuchten und hervorzuheben. Dieses Ziel hat die Organisatoren von der Gestaltung des Kolloquiums bis hin zur Veröffentlichung seiner Akten im vorliegenden Band geleitet.




