Eckel / Moisel | Universalisierung des Holocaust? | Buch | 978-3-8353-0310-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 24, 256 Seiten, Format (B × H): 158 mm x 232 mm, Gewicht: 419 g

Reihe: Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus

Eckel / Moisel

Universalisierung des Holocaust?

Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in internationaler Perspektive
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-8353-0310-2
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in internationaler Perspektive

Buch, Deutsch, Band 24, 256 Seiten, Format (B × H): 158 mm x 232 mm, Gewicht: 419 g

Reihe: Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus

ISBN: 978-3-8353-0310-2
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Aneignungen und Funktionalisierungen des Holocaust in den letzten 50 Jahren.

Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Beschäftigung mit dem Mord an den europäischen Juden weit über Deutschland und Israel hinaus zu einem wichtigen Gegenstand nationaler Geschichtsdebatten. Ereignisse wie der Eichmann-Prozess oder die Schulddebatten der neunziger Jahre lösten internationale Auseinandersetzungen mit dem Thema aus. Schließlich nahmen einzelne Gruppen auf das historische Geschehen Bezug, um einen Opferstatus zu reklamieren oder die internationale Aufmerksamkeit auf aktuelle Verbrechen oder Diskriminierungen zu lenken. Diese Thematisierungen haben dazu geführt, dass der Holocaust am Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts als ein globaler Referenzpunkt erscheint, der von verschiedenen Akteuren mit heterogenen Bedeutungen versehen wird.

Im Abonnement: EUR (D) 18,-; EUR (A) 18,50

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Eckel, Jan
Jan Eckel, Professor für Zeitgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Er hat zahlreiche Schriften zur Geschichte der Menschenrechte und der Geschichte der internationalen Politik im 'langen' 20. Jahrhundert vorgelegt.

Moisel, Claudia
Claudia Moisel, geb. 1972, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie promovierte 2002 an der Ruhr-Universität Bochum.

Die Herausgeber
Jan Eckel, geb. 1973, Studium der Geschichte, Germanistik und Hispanistik an den Universitäten in Passau, Salamanca und Freiburg. Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Freiburg.

Claudia Moisel, geb. 1972, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Im Wallstein Verlag erschienen
Claudia Moisel: Frankreich und die deutschen Kriegsverbrecher. Politik und Praxis der Strafverfolgung nach dem Zweiten Weltkrieg (2004);

Jan Eckel: Hans Rothfels. Eine intellektuelle Biographie im 20. Jahrhundert (2005).



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