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Buch, Deutsch, Band 68, 504 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 237 mm, Gewicht: 957 g
Reihe: Herders biblische Studien
Der Prolog des Richterbuchs (Ri 1,1-3,6) in "Biblischer Auslegung"
Buch, Deutsch, Band 68, 504 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 237 mm, Gewicht: 957 g
Reihe: Herders biblische Studien
ISBN: 978-3-451-34062-8
Verlag: Verlag Herder
Mit dem Tod Josuas kommt die „Gründungsgeschichte“ des Volkes Israel zu ihrem definitiven Abschluss. Eine neue Epoche beginnt, die von Anfang an unter negativen Vorzeichen steht: die Geschichte Israels im Land. Dieser Übergang wird im Prolog zum Richterbuch (Ri 1,1-3,6) unter unterschiedlichen Aspekten thematisiert und mit einer differenzierten theologischen Deutung versehen. Die vorliegende Untersuchung wählt eine am Paradigma der „Biblischen Auslegung“ orientierte, rezeptionsästhetische Herangehensweise. Sie setzt sich zum Einen das Ziel, die Struktur und die literarische Gestaltung des Richterprologs zu beschreiben. Besonderes Augenmerk gilt dabei den verknüpfenden Elementen und den Querverweisen innerhalb von Ri 1,1-3,6, die die vielen kleinen Texteinheiten einander zuordnen und miteinander verbinden. Zum Anderen werden die zahlreichen intertextuellen Bezüge zwischen dem Richterprolog und Texten aus Tora und Josuabuch eingehender untersucht und für die Interpretation von Ri 1,1-3,6 fruchtbar gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Abschnitt Ri 2,1-10, der als theologischer und kompositorischer Schlüsseltext des Richterprologs gelten kann.




