Buch, Deutsch, 256 Seiten, broschiert, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 376 g
Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist
Buch, Deutsch, 256 Seiten, broschiert, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 376 g
ISBN: 978-3-8288-3655-6
Verlag: Tectum Verlag
Sind Kirchen und christliche Religion tats?chlich moralisch so kompetent, wie sie immer behaupten? Ist das nicht Wunschdenken? Denn wie kann es sein, dass zu fast jeder moralisch wichtigen Frage durchaus gl?ubige wie kompetente Christen so gut wie jede m?gliche Antwort ernsthaft vertreten und vertreten haben: Christen pl?dieren f?r Pazifismus und Kriegsbereitschaft, f?r Sozialismus und Kapitalismus, f?r die Gleichberechtigung und die Unterordnung der Frau, f?r und gegen gleichgeschlechtliche Liebe und homosexuelle Ehe, Empf?ngnisverh?tung und Sterbehilfe. Wie ist diese moralische Orientierungslosigkeit einer Religion zu erkl?ren, die sich hartn?ckig immer wieder selbst als H?terin der Moral versteht? Andreas Edm?ller kommt in seinem Buch zu einem ?berraschenden Ergebnis: Eigentlich verf?gt das Christentum ?ber keinerlei ernstzunehmende Morallehre. Denn was man findet, ist lediglich ein in sich unstimmiges und unsystematisches Konglomerat an Geboten und Verboten, Gleichnissen und biblischen Erz?hlungen, sind Appelle an Autorit?ten, antike Pr?zedenzf?lle, Missverst?ndnisse und oft kaum haltbare Interpretationen der angeblich heiligen Schriften. Und selbst wenn da mehr w?re ? es lie?e sich nicht vern?nftig begr?nden. Das ganze Gebilde der christlichen Moral h?ngt wie eine esoterische Pseudo-Lehre in der Luft. Edm?llers Fazit: Die moralische Relevanz des Christentums ist im Rahmen verantwortungsvoller und vern?nftiger Diskussion vernachl?ssigbar, ja oft genug sind christliche Positionen sogar sch?dlich.




