Eggstein / Bock | Diagnostik-Informationssystem | Buch | 978-3-540-04791-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 217 Seiten, Book w. online files / update, Format (B × H): 178 mm x 254 mm, Gewicht: 445 g

Eggstein / Bock

Diagnostik-Informationssystem

Integrierte elektronische Datenverarbeitung für die ärztliche Diagnostik
1970
ISBN: 978-3-540-04791-9
Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Integrierte elektronische Datenverarbeitung für die ärztliche Diagnostik

Buch, Deutsch, 217 Seiten, Book w. online files / update, Format (B × H): 178 mm x 254 mm, Gewicht: 445 g

ISBN: 978-3-540-04791-9
Verlag: Springer Berlin Heidelberg


Das Diagnostik-Informationssystem der Medizinischen Klinik wird seiner Zielsetzung gerecht, wenn eine Automatisierung der meist technischen Vorleistungen, die zur Erkennung,und Behandlung von Krankheiten erforderlich sind, gelingt. Je vollstandiger die Be­ fundregistrierung am Kranken und in Untersuchungsproben mechani­ siert ist, umso mehr ist eine Automatisierung (Definition siehe un­ ten) dieser Aufgaben angezeigt. Das gilt fur Rontgen- und nuklear­ medizinische Gerate ebenso wie fur die elektrocardio-, elektroence­ phalo-, elektromyographische und fur die klinisch-chemische Diagno­ stik. II. 1 Umfang und Progredienz der Diagnostik Die zur Diagnoseerstellung notigen Untersuchungen - von ROTHSCHUH als "Diagnostik" zusammengefasst - nehmen in der klinischen Medizin einen von Jahr zu Jahr breiteren Raum ein. 1m Januar 1969 werden in unserem Laboratorium pro Tag durchschnittlich 2 000 quantitative klinisch-chemische Analysen gegenuber weniger als 1 000 vor 3 Jahren angefordert, nicht mitgezahlt Blutbilder, Urinstaten, elektrophore­ tische und serologische Untersuchungen. Damit kommen auf jeden Pati­ enten pro Krankheitstag 2,3 quantitative Laborresultate, dazu aIle flinf Tage 1 Rontgenkontrolle (0,2 Bilder inclusive Durchleuchtungen /Patient/Tag) und aIle drei Wochen 1 EKG (0,05 EKG/Patient/Tag) - Abb. 2 - Bewahrte Kontrollen werden haufiger und unter different en Arznei­ mitteln und/oder fUr die Intensivpflege und -behandlung regelmassi­ ger gebraucht, unsichere und schwankende oder in ihrer Aussagekraft falsch bewertete Resultate werden ofter wiederholt. Nachfrage­ spitzen und -tiefs erwachsen zumindest zum Teil aus arztlichen Auf­ gaben und lassen sich dann anderen Gesichtspunkten nicht unterord­ nen noch umorganisieren.

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Zielgruppe


Research

Weitere Infos & Material


Computer — ein Hilfsmittel für die Diagnostik.- Das Diagnostik-Informationssystem der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen — Einrichtungen, Aufgaben, Auswirkungen, Ziele.- Aufbau und Funktion des Prozessrechners der Klinik.- Laboratoriumsinstrumentierung.- Erfassung und Verwaltung der Patientendaten.- Pathologica — Registrierung.- Diagnostik-Verordnungen, Stationshinweislisten, Aufkleber und Laborarbeitslisten.- On-line Probenverarbeitung und -Identifizierung mit Ein- und Mehrkanal-Autoanalyzern. Teil 1: Arbeitsfluss, Probenidentifizierung.- Nachtrag zum Beitrag Wustlich.- On-line Probenverarbeitung und -Identifizierung mit Ein- und Mehrkanal-Autoanalyzern. Teil 2: Datenerfassung und -auswertung.- On-line Probenverarbeitung mit vollmechanisierten Enzymkinetikmessgeräten. Teil 1: Organisationsablauf.- On-line Probenverarbeitung mit vollmechanisierten Enzymkinetikmessgeräten. Teil 2: Datenerfassung und -auswertung.- Elektrophorese. Teil 1: Elektrophoretische Trennmethoden für Serumeiweiss.- Elektrophorese. Teil 2: Datenerfassung mit Auswertung.- On-line Probenverarbeitung bei “manueller Analysentechnik”. Teil 1: Einfach- und Serienmessung.- On-line Probenverarbeitung bei “manueller Analysentechnik”. Teil 2: Einsatz von manuellen Photometern mit Wechselautomatik.- Markierungsbogen in doppelter Funktion als Laborarbeitsliste und zur Eingabe von off-line Ergebnissen aus dem sogenannten klinischen Laboratorium.- Stationsbericht, Fieberkurve “Tübingen”.- Eildienst bei betriebsbereitem Rechner.- Not- und BereitSchaftsdienst — ohne Rechnerunterstützung.- Systemorganisation und -logik.- Erfahrungsbericht über die erste Einsatzphase des DIS.- Integrierte Datenverarbeitung der Medizinischen Fakultät Tübingen.- Erfahrungen mit der EDV auf demmedizinischen Sektor in Uppsala.- Data Processing in Clinical Biochemistry.- Datenverarbeitung im klinischen Laboratorium.- Implementation of a Hospital Information System.



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