Ehre / Sen Gupta | Ich glaube an das Gute im Menschen | Buch | 978-3-923000-96-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 31, 16 Seiten, GEH, Format (B × H): 105 mm x 145 mm, Gewicht: 14 g

Reihe: Die Goldene Mitte

Ehre / Sen Gupta

Ich glaube an das Gute im Menschen


1. Auflage 2001
ISBN: 978-3-923000-96-8
Verlag: Heilbronn

Buch, Deutsch, Band 31, 16 Seiten, GEH, Format (B × H): 105 mm x 145 mm, Gewicht: 14 g

Reihe: Die Goldene Mitte

ISBN: 978-3-923000-96-8
Verlag: Heilbronn


Dichter und Weise, Religionsstifter und Mystiker haben im Laufe der Menschheitsgeschichte einen kostbaren Schatz an Gedanken und Unterweisungen überliefert, für die meisten von uns viel zu viel, um alles zu lesen.
Die Reihe „Goldene Mitte“ möchte Kostproben aus dem vielfältigen Menü anbieten, die für manchen Leser vielleicht einen Anreiz bilden, sich ausführlicher in das Werk eines der Großen im Geiste zu vertiefen. Oder suchen Sie ein winziges Geschenk, um einen lieben Menschen so einfach zwischendurch eine persönliche Freude zu bereiten? - Inzwischen ist die Reihe auf 33 Hefte angewachsen. Jedes Heft passt in einen gewöhnlichen C6 Briefumschlag und kostet weniger als eine Tasse Kaffee.

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Ich glaube an die Möglichkeit, das Gute in einem Menschen zu entwickeln. Die Bequemlichkeit darf einen nicht dazu verleiten, bei sich selbst Halt zu machen. Es muss eine Aufgabe sein, und es ist nicht leicht oder einfach, an sie heran zu gehen. Man muss davon überzeugt sein und der Mensch muss davon selbst überzeugt werden. Es ist ja oft nur ein kleiner Anstoß notwendig, um die Trägheit zu überwinden. Gold liegt nicht an der Oberfläche, um die Güte zu erforschen, muss man schürfen.


Ida Ehre (1900-1989) wurde als Tochter jüdischer Eltern in Prerau (Mähren) geboren. Ihr Vater starb früh, worauf ihre Mutter mit ihren sechs Kindern nach Wien übersiedelte und für sich und die Familie ihren Lebensunterhalt mit Näharbeiten verdiente. Mit 16 Jahren ging Ida Ehre zur Schauspielschule und schon mit 18 hatte sie ihr erstes Engagement. Über verschiedene Bühnen in Österreich und Deutschland führte sie ihr Weg schließlich 1931 nach Berlin. Doch zu Beginn der Hitlerzeit erhielt sie Berufsverbot. 1928 hatte sie den Arzt Dr. Bernhard Heyde geheiratet. Nach der missglückten Emigration vor Kriegsausbruch landete sie mit ihrer Familie in Hamburg. Bald nach Kriegsende eröffnete sie die „Hamburger Kammerspiele“, die zu dem bedeutendsten deutschen Theater der Nachkriegszeit wurden, ein Fenster zur Welt der bis dahin verbotenen Literatur öffneten, und vielen Menschen Hoffnung und neuen Lebensmut gaben. Ihr Theater leitete sie bis zu ihrem Tod im Jahre 1989. Für ihre großen Verdienste wurde sie als erste Frau Ehrenbürgerin der Stadt Hamburg.



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