Ehrenstein / Mittelmann | Werke IV: Gedichte | Buch | 978-3-89244-718-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 4, 934 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 1072 g

Reihe: Werke

Ehrenstein / Mittelmann

Werke IV: Gedichte

Gedichte
1. Auflage 2003
ISBN: 978-3-89244-718-4
Verlag: Wallstein

Gedichte

Buch, Deutsch, Band 4, 934 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 1072 g

Reihe: Werke

ISBN: 978-3-89244-718-4
Verlag: Wallstein


Ein Klassiker des Expressionismus erstmalig in einer kompletten Werkausgabe

Der vierte Band der Albert Ehrenstein Werkausgabe enthält sämtliche zu Ehrensteins Lebzeiten veröffentlichte Gedichtbände, sowie in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien veröffentlichte Einzeldrucke, soweit sie ermittelt werden konnten. Außerdem wird hier eine umfangreiche Auswahl der zum größten Teil unveröffentlicht gebliebenen Dichtungen aus der Schweizer und New Yorker Exilzeit vorgelegt. Ausgeschlossen wurden einige der frühen unveröffentlichten Jugendgedichte Ehrensteins, in denen er noch keine eigene Stimme gefunden hatte und die weder von der Thematik noch von der Form her dazu angetan waren, neue Einsichten in die dichterische Entwicklung zu vermitteln.

Inhalt:

Vorwort; Die weisse Zeit (1914); Der Mensch schreit (1916); Die rote Zeit (1917); Den ermordeten Brüdern (1919); Dem ewigen Olymp (1919); Die Nacht wird (1920); Wien (1920): Briefe an Gott (1922); Herbst (1923); Mein Lied (1931); Unveröffentlichte Gedichte aus dem Nachlaß
Anhang mit Varianten, Kommentar, Zeittafel, Bibliographie und Nachwort

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Weitere Infos & Material


Mittelmann, Hanni
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Ehrenstein, Albert
Albert Ehrenstein (1886-1950) war ein österreichischer Lyriker und Erzähler. Seine Gedichte und Erzählungen erschienen in den expressionistischen Zeitschriften 'Der Sturm' und 'Die Aktion'. Er starb im New Yorker Exil.

Albert Ehrenstein, 1886 in Wien geboren, war ein Wegbereiter des literarischen Expressionismus und ein Klassiker der Moderne. Seine kompromißlose Dichtung ist Ausdruck eines gequälten und enttäuschten Lebensweges, aber zugleich grandioser Appell an die friedfertigen, humanen und progressiven Tendenzen unserer Kultur. Ehrenstein, ein von den Nazis verbrannter Dichter, ein Leidender und Hasser, der stets auch ein großer Liebender war, starb 1950 in einem New Yorker Armenhospital.

Notiz aus seinem Tagebuch über sich selbst:

»Meine Pflicht war es, zwischen allen erreichbaren Stühlen zu sitzen, zu Gericht zu sitzen über den Philister und ihn zu schinden nach Leibeskräften. Den nationalen Philister: Auswanderungsmanager, den sozialen Philister: den Wald-und Wiesenbolschewisten, Pseudokommunisten und Edelsozialdemokraten, und überhaupt den Phrasenagenten und den an seinem Phrasenspieß gebratenen Hammel.«



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