Engler / Renn | Lebenskollektive | Buch | 978-3-7518-3082-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 180 Seiten

Reihe: Fröhliche Wissenschaft

Engler / Renn

Lebenskollektive

Bündnisse im Anthropozän
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-7518-3082-9
Verlag: Matthes & Seitz Verlag

Bündnisse im Anthropozän

Buch, Deutsch, 180 Seiten

Reihe: Fröhliche Wissenschaft

ISBN: 978-3-7518-3082-9
Verlag: Matthes & Seitz Verlag


In diesem programmatischen Essay steht das Konzept der Lebenskollektive, die zugleich Denkkollektive sind, im Mittelpunkt. Aus einer historisch-materialistischen Perspektive werden die langfristigen natürlichen und gesellschaftlichen Prozesse diskutiert, die ins Anthropozän als neuem Erdzeitalter geführt haben. Den Autoren geht es um eine Gattungsreflexion und somit um eine Neubestimmung des Menschen, die die Zeitskalen der gekoppelten Erd- und Menschheitsgeschichte ebenso berücksichtigt wie das Wissen um planetare Belastungsgrenzen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch planetare Gestaltungsmacht, aber zugleich sind seine Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten ungleich verteilt. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren nach der Bündnisfähigkeit unserer Gattung – mit der Natur wie untereinander – als Voraussetzung, um globale Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Lokale Lebenskollektive und global agierende Denkkollektive eröffnen Perspektiven, um ein am miteinander Geteilten orientiertes Gattungsbewusstsein auszubilden und tragfähige Zukunftswege zu entwerfen.

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Engler, Fynn Ole
Fynn Ole Engler, 1971 in Wismar geboren, arbeitet als Wissenschaftsphilosoph am Institut für Philosophie der Universität Rostock. Von 2006 bis 2024 forschte er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er beschäftigt sich mit dem wechselhaften Verhältnis von Vernunft, Wissenschaft und Geschichte. 2018 erschien bei Matthes & Seitz Berlin (gemeinsam mit Jürgen Renn) Gespaltene Vernunft. 2022 veröffentlichte er den Essay Unsichere Gewissheiten.

Renn, Jürgen
Jürgen Renn, geboren 1956 in Moers, ist Wissenschaftshistoriker, Physiker und Mathematiker und seit 1994 einer der Direktoren des Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. In seiner Forschung beschäftigte ihn zuletzt vor allem das Anthropozän und dessen Herausforderungen an die Wissensgeschichte. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Open-Access-Initiativen.

Fynn Ole Engler, 1971 in Wismar geboren, arbeitet als Wissenschaftsphilosoph am Institut für Philosophie der Universität Rostock. Von 2006 bis 2024 forschte er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er beschäftigt sich mit dem wechselhaften Verhältnis von Vernunft, Wissenschaft und Geschichte. 2018 erschien bei Matthes & Seitz Berlin (gemeinsam mit Jürgen Renn) Gespaltene Vernunft . 2022 veröffentlichte er den Essay Unsichere Gewissheiten .

Jürgen Renn, geboren 1956 in Moers, ist Wissenschaftshistoriker, Physiker und Mathematiker und seit 1994 einer der Direktoren des Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. In seiner Forschung beschäftigte ihn zuletzt vor allem das Anthropozän und dessen Herausforderungen an die Wissensgeschichte. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Open-Access-Initiativen.



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