Buch, Deutsch, Band 45, 183 Seiten, KART, Format (B × H): 128 mm x 205 mm, Gewicht: 239 g
Reihe: Aisthesis Essay
Über die Ökonomie der Bedeutungen
Buch, Deutsch, Band 45, 183 Seiten, KART, Format (B × H): 128 mm x 205 mm, Gewicht: 239 g
Reihe: Aisthesis Essay
ISBN: 978-3-8498-1244-7
Verlag: Aisthesis Verlag
Ein Blick in die Bilanz von Google alias Alphabet verrät, dass das Geschäft mit Wörtern und Bedeutungen milliardenschwer ist. Die Versteigerung von Begriffen für die Suchmaschinenwerbung ist die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle des Digitalkonzerns und eines der erfolgreichsten Geschäftsmodelle der Netzökonomie. Über die digitalen Begriffsbörsen, deren Konjunkturen die Kommunikation in den sozialen Netzwerken dominieren, etabliert sich schleichend eine monetäre Grammatik. Diese verändert die Schriftkultur und ihre Institutionen ebenso umwälzend wie den gesellschaftlichen und medialen Diskurs. Gleichzeitig gefährdet sie ein hundert Jahre älteres bedeutungsökonomisches Konzept, das eine langfristige semantische Anlagestrategie verfolgt und auf ein narratives Management setzt: die Marke.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
I Alphabetisches Kapital
Eröffnungsbilanz? ¦ Sprache als Geld, Geld als Sprache ?¦ Sprachmärkte?
II Markenzeichen
Hieroglyphisches Kapital ¦ Ästhetischer Mehrwert?¦ Mundwasser und modrige Pilze ¦ Wortmarken und Kabbala? ¦ Markenwert ¦ Marken als symbolische Formen? ¦ Narratives Management ¦ Baumarkt in Babylon ¦ Ausweitung der Markenzone ¦ Alpha-bet
III Begriffsbörsen
Marke und Domain ¦ Wortwerbung und Maschinenoptimierung ¦ Kurswert der Begriffe ¦ Monetäre Grammatik??¦ Enzyklopädisches Geschäftsmodell ¦ Frühe Sprachökonomien ¦ Konjunkturen und Diskurse ?¦ Wortwertschöpfung? ¦ Am Fließband des Geistes??¦ Mensch-Maschine-Schnittstelle? ¦ Kommunikative Betriebssysteme??¦ Kritik des kurrenten Sprechens??¦ Algorithmischer Stil?
IV Grenzen der Bedeutungsökonomie
Privatisiertes Gemeingut? ¦ Semantische Erschöpfung? ¦ Widersprüchliche Kapitalisierung?
V Literatur




