Ewald / Kunze | 'Wer das Schwert nimmt ...' | Buch | 978-3-374-08191-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 21, 204 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: Edition Pietismustexte

Ewald / Kunze

'Wer das Schwert nimmt ...'

Tagebuch eines Chrischona-Bruders aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-374-08191-2
Verlag: Evangelische Verlagsansta

Tagebuch eines Chrischona-Bruders aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71

Buch, Deutsch, Band 21, 204 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: Edition Pietismustexte

ISBN: 978-3-374-08191-2
Verlag: Evangelische Verlagsansta


Der aus Baden stammende Chrischona-Bruder Adam Ewald (1847–1918) beschreibt in dem erst kürzlich wiederentdeckten Kriegstagebuch seine Erlebnisse als unbewaffneter Krankenträger im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Die mit Preußen verbündeten badischen Truppen führten ihn und andere Soldatenbrüder von Straßburg über die Vogesen bis nach Dijon und Belfort. Dabei schildert Ewald die Schrecken des Krieges schonungslos, aber voller Empathie für die betroffenen Menschen und in der bekenntnishaften Sprache des Pietismus und der Gemeinschaftsbewegung. Wo immer es möglich war, evangelisierte er mit Wort und Schrift unter den Soldaten und der Bevölkerung. Dabei sieht er den Krieg als Strafe für menschliches Versagen, eingeordnet in den Heilsplan Gottes. Das Tagebuch bildet auch eine wichtige militärgeschichtliche Quelle und ist ein Zeugnis der Verarbeitung von Kriegstraumata auf der Basis eines unerschütterlichen Glaubens.

[»Whoever takes up the Sword …« Diary of a Chrischona Brother from the Franco-Prussian War of 1870/71]
Adam Ewald (1847–1918), a Chrischona brother from Baden, describes his experiences as an unarmed stretcher bearer in the Franco-Prussian War of 1870/71 in his recently rediscovered war diary. The Baden troops, allied with Prussia, led him and other soldier brothers from Strasbourg across the Vosges mountains to Dijon and Belfort. He describes the horrors of war unsparingly, but with empathy for the people affected – in the religious language of Pietism and Revival. Wherever he could, he evangelised among the soldiers and the population through word and writing. He saw war as punishment for human failure and part of God's plan of salvation. The diary is also an important source of military history and a testimony to the processing of war trauma on the basis of unshakeable faith.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kunze, Peter
Peter Kunze, Dr. phil., studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Er war zuletzt Direktor des Hebel-Gymnasiums in Lörrach. Er hat zur Geschichte der Reformation und des Deutsch-Französischen Kriegs im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich publiziert.



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