Fauth | Religion als Bildungsgut | Buch | 978-3-933891-01-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1-2, 1288 Seiten, GB, Format (B × H): 158 mm x 235 mm, Gewicht: 2530 g

Reihe: Religion als Bildungsgut

Fauth

Religion als Bildungsgut

Bände 1-2
1. Auflage 1999
ISBN: 978-3-933891-01-3
Verlag: Religion & Kultur

Bände 1-2

Buch, Deutsch, Band 1-2, 1288 Seiten, GB, Format (B × H): 158 mm x 235 mm, Gewicht: 2530 g

Reihe: Religion als Bildungsgut

ISBN: 978-3-933891-01-3
Verlag: Religion & Kultur


Band 1, Habilitationsschrift im Fach Evangelische Theologie / Religionspädagogik, beleuchtet mit der Landesregierung Brandenburg einerseits und der evangelischen Kirche sowie der evangelischen Hochschultheologie andererseits die beiden Akteure, die das Schulfaches LER am intensivsten diskutiert und kongenial bzw. kritisch reflektiert haben.

Zunächst wird die staatliche Option auf Religionskunde analysiert und gezeigt, wie der Staat sich ein eigenes Mandat in Sachen religionsbezogener Bildung zuspricht. Diskutiert wird eine Religionspädagogik, mit der der Staat das Lerngebiet Religion in der Schule inhaltlich verantworten kann. In die Darstellung einbezogen ist die Frage, wie der Staat sich bei seinem Standpunkt auf die theologische Bildungsoption und das Selbstinterpretationsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften bezieht bzw. beziehen sollte (Teil 1).

Im Weiteren wird gezeigt, wie sich im Bereich der ev. Kirche und Hochschultheologie die Auseinandersetzung mit der staatlichen Bildungoption darstellt, welche Wege der Kooperation und Abgrenzung gefunden wurden und welche Erwartungen formuliert wurden, wie der Staat seinerseits die theologische Religionspädagogik und Kirchen zu beachten habe. Erstmals reflektierten die evangelischen Vertreter nicht nur das eigene theologische Bildungskonzept, sondern analysierten auch umfassend die konkurrierende Option einer werteorientierenden Religionskunde. Sie wollten zeigen, wie Konfessionalität und Pluralität im Bildungsbereich miteinander verträglich sind, ja Pluralität ohne den theologisch-konfessionellen Standpunkt gar nicht möglich sei (Teil 2).

Band 2 zeigt, wie das Schulfach LER weltanschaulichen und religiösen Minderheiten in Deutschland ein Forum bietet, ihre jeweiligen Sichtweisen über Bildung im Bereich Religion umfassend zu thematisieren. Auf der Grundlage dieser Voten konnte die Pluralität, die in unserer Gesellschaft zu Fragen der Bildung und Erziehung des Menschen im Bereich Religion herrscht, mit einer bisher nicht bekannten Detailtreue und systematischen Klarheit aufgezeigt werden. Dies geschah für Konfessionsfreie (Teil 1), für die im Land Brandenburg religionsdemographische Minderheit der katholischen Kirche (Teil 2), für den deutschsprachigen Islam (Teil 3), das Judentum (Teil 4), verschiedene Freikirchen (Teil 5) und die Bahá`í (Teil 6). Damit kann das Buch Orientierung geben für den Umgang mit der fortgeschrittenen Säkularität und Pluralität in Deutschland.

Das Standardwerk zu LER und zum Verhältnis von Religions- und Ethikunterricht schlechthin!

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Zielgruppe


Personen mit Interesse an der Frage, ob Religion konfessionsunabhängig vollwertig unterrichtet werden kann.


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Fauth, Dieter
Dieter Fauth wurde 1956 in Ostfildern geboren. Er studierte evangelische Theologie / Religionspädagogik, Mathematik und Pädagogik in Reutlingen, Tübingen sowie Heidelberg und wurde Lehrer mit Befähigung für Realschulen und Hochschulen (venia legendi). Zuletzt arbeitete er als Konrektor einer Realschule und zugleich als komm. Schulleiter einer Werkrealschule in Wertheim a. Main. Im Lauf seines Berufslebens forschte er besonders zu nichtherrschenden Strömungen innerhalb des Protestantismus im 16., 17. und 20. Jahrhundert. Er legte Publikationen als Autor, Herausgeber und Verleger vor (siehe www.dieterfauth.de und www.verlag-religionundkultur.de); als Buchautor u.a. Thomas Müntzer in bildungsgeschichtlicher Sicht, 1990. – Religion als Bildungsgut - Bd.1: Sichtweisen in Staat und evangelischer Kirche / Bd. 2: Sichtweisen weltanschaulicher und religiöser Minderheiten, 1999-2000. – Comenius im Labyrinth seiner Welt, 2009. – Wertheim im Nationalsozialismus aus Opferperspektiven. Gedenkbuch zum Projekt Stolpersteine, 2013. – Juden aus Zell a. Main im Nationalsozialismus – Eine Gedenkschrift, 2019. Anna Seghers: eine jüdische Kommunistin gegen das NS-Regime und ihre Freundinnen, 2019. Dieter Fauth ist Mitglied in verschiedenen geistig möglichst freien Vereinigungen wie z.B.: Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V. (CGW), Förderverein der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Freie Akademie (FA), wikimedia e.V. Er lebt mit seiner Familie seit 2005 in Zell a. Main.



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