Buch, Deutsch, 358 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 570 g
Prolegomena zu einer Theorie des Falls
Buch, Deutsch, 358 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 570 g
ISBN: 978-3-211-83380-3
Verlag: Springer Verlag Wien
Rechtswissenschaftliches Arbeiten muß konkretes Tun auf bereits Geschehenes rückbeziehen.
Diese Rückführung geschieht unter verfassungsrechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, die oft als "selbstverständlich" kategorisiert und deren Implikationen für eine sachgemäße Lösung eines juristischen Problems vielfach nicht erkannt werden. Die Annäherung an eine adäquate "Falllösung" erfolgt von mehreren Seiten: historisch, semiotisch, topisch, sprachphilosophisch und rechtstheoretisch: stets unter Rückbeziehung auf konkrete europa-, verfassungs-, straf- und zivilprozeßrechtliche Fragen. Der dadurch verfolgte Ansatz macht Entscheidungsgrundlagen sichtbar und ist daher für alle wissenschaftlich und prakisch tätigen Juristen von Relevanz.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
In sola prudentium interpretatione. Zu Methodik und Methodologie römischer Juristen (Nikolaus Benke).- On cherche les mots et on trouve le discours: historische Anmerkungen zu den Konstitutionsbedingungen gerichtlichen Entscheidens (Andreas Görgen).- Grundlagen der Urteilsanalyse: Fall, Regel und Topos (Thomas-Michael Seibert).- Regel und Fall. Über ein Modell kohärenter Verknüpfung (Lorenz Schulz).- Recht und Missbrauch des Rechtsmissbrauchs (Ralph Christensen/Hans Kudlich).- Entschiedenes Entscheiden. Über die normative Relevanz von Präjudizien (Birgit Feldner).- Intuitives Verfassungsrecht. Eine Exegese zur Ordnungssystemjudikatur des österreichischen Verfassungsgerichtshofs (Alexander Somek).- Zur Wirkung von Auslegungsentscheidungen des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften (Bernhard Schima).- Das Zitat als grundloser Grund rechtlicher Legitimität (Elisabeth Holzleithner/Viktor Mayer-Schönberger).




