Buch, Deutsch, 64 Seiten, Format (B × H): 105 mm x 210 mm, Gewicht: 68 g
ISBN: 978-3-7041-0807-4
Verlag: dbv-Verlag (Österreich)
Die Struktur der Beschäftigungsformen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Immer mehr Beschäftigungsverhältnisse weichen mehr oder weniger von den klassischen 40- bzw 38,5-Stunden-Arbeitsverhältnissen ab. Gerade bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen gilt es, zwei Seiten zu betrachten. Einerseits besteht die Gefahr, dass Dienstgeber geringfügige Beschäftigungsverhältnisse bevorzugen, um Lohn(neben)kosten zu sparen und andererseits können geringfügige Beschäftigungsverhältnisse vor allem für Frauen den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben erleichtern.
Auch die Mehrheit von fallweisen bzw. tageweisen Beschäftigungsverhältnissen ist eine geringfügige Beschäftigung.
In dieser Broschüre werden die Grundlagen der "geringfügigen Beschäftigung" in Österreich anhand von praktischen Beispielen erörtert und die Pflichten der Dienstgeber im Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen behandelt. Problembereiche, die sich in der Praxis ergeben, werden anschaulich aufgezeigt:
Wann gilt ein Beschäftigungsverhältnis als geringfügig?
Wie funktioniert der Dienstleistungsscheck?
Was ist bei der Selbstversicherung zu beachten?
uvm
Die Broschüre dient all jenen als Unterlage, die mit der Abrechnung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zu tun haben, und nimmt auf die Besonderheiten von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen in Bezug auf An- und Abmeldung, Abrechnung etc besonders Rücksicht.
Aus dem Inhalt:
Grundlagen
Anwendung der Geringfügigkeitsgrenzen
Fallweise Beschäftigte
Mehrere Beschäftigungsverhältnisse
Selbstversicherung
Dienstleistungsscheck
Dienstgeberabgabe
Judikaturbeispiele
uvm
Zielgruppe
Personalverrechner, Lohnbüros, Steuerberater, Personalabteilungen
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort
Kap 1 Historische Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung
Kap 2 Wann gilt ein Beschäftigungsverhältnis als geringfügig?
2.1 Geringfügigkeitsgrenze (Wert 2022)
2.2 Ausnahmen von der geringfügigen Beschäftigung
2.3 Was bedeutet geringfügige Beschäftigung für die Sozialversicherung?
2.4 Beginn und Ende der Pflichtversicherung bei geringfügiger Beschäftigung
2.5 Allgemeine Beitragsgrundlage
2.6 Beiträge und deren Fälligkeit
2.6.1 Beitragssatz
2.6.2 Beitragszeitraum
2.6.3 Fälligkeit
2.7 Meldungserstattung
2.7.1 Anmeldung vor Arbeitsantritt
2.7.2 Abmeldung
2.7.3 Monatliche Beitragsgrundlagenmeldung anstatt einer Änderungsmeldung
2.7.4 Beschäftigtengruppe
2.7.5 Nebenbeiträge
2.8 Wechsel von Voll- auf Teilversicherung - Wechsel von Teil- auf Vollversicherung
2.9 Anpassung der Geringfügigkeitsgrenze - Übergangsbestimmungen
2.10 Gefahr der Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze durch Mehrarbeit, Einmalprämien, Provisionen oder beitragsfreie Zuwendungen
Kap 3 Die sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen der Geringfügigkeitsgrenze
3.1 Durchgehende und unterbrochene geringfügige Beschäftigungen
3.2 Sonderbestimmungen für freie Dienstnehmer in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen
Kap 4 Die Geringfügigkeit bei fallweiser Beschäftigung
Kap 5 Mehrere Beschäftigungsverhältnisse und Geringfügigkeit
5.1 Zuständigkeit
5.2 Beginn und Ende der Pflichtversicherung bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen
5.3 Feststellung des Überschreitens der Geringfügigkeitsgrenze bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen
5.4 Beiträge bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen
5.5 Eigene Bemessungsgrundlage für Barleistungen
5.6 Besondere Formalversicherung
5.7 Besonderheit: Altersteilzeit
Kap 6 Auswirkungen geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse
6.1 Alterspension/Vorzeitige Alterspension/Altersteilzeit
6.2 Elternkarenz
6.3 Arbeitslosigkeit
6.4 Bildungskarenz
6.5 Exkurs: Volontäre und Praktikanten
Kap 7 Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung
Kap 8 Dienstleistungsscheck
8.1 Pflichten des Arbeitgebers
8.2 Pflichten des Arbeitnehmers
Kap 9 Dienstgeberabgabe (DAG)
Kap 10 Judikaturbeispiele
Kap 11 Statistik Geringfügige Beschäftigung
Die letzten Jahre waren durch große Veränderun-gen auf dem Arbeitsmarkt gekennzeichnet. Neben der wachsenden Arbeitslosigkeit hat sich auch die Struktur der Beschäftigungsformen deutlich verändert. Immer mehr Beschäftigungsverhältnisse weichen mehr oder weniger von den klassischen 40- bzw 38,5-Stunden-Arbeitsverhältnissen ab. Gerade bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen gilt es zwei Seiten zu betrachten. Einerseits besteht die Gefahr, dass Dienstgeber geringfügige Beschäftigungsverhältnisse bevorzugen, um Lohn(neben)kosten zu sparen und andererseits können geringfügige Beschäftigungsverhältnisse vor allem für Frauen den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben erleichtern.
In dieser Broschüre sollen die Grundlagen der „geringfügigen Beschäftigung“ in Österreich anhand von Beispielen erörtert und die Pflichten der Dienstgeber im Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen sowie die Problembereiche, die sich in der Praxis ergeben, behandelt werden. Mit Abschaffung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze kommt es erneut zu einer wesentlichen Änderung bei der Beurteilung eines gering-fügigen Beschäftigungsverhältnisses. Diese Broschüre soll dabei helfen, Sachverhalte im Zusam-menhang mit einer geringfügigen Beschäftigung in der Praxis richtig zu erfassen und zu beurteilen. Hierbei handelt es sich nicht um eine wissenschaft-liche Abhandlung. Vielmehr dient diese Broschüre als Unterlage für all jene, die mit der Abrechnung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zu tun haben. Besondere Rücksicht wird auf die Besonderheiten von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen in Bezug auf An- und Abmeldung, Abrechnung udgl genommen.
Die Autoren April 2022




