Ferraris | Unsere tolle Gegenwart | Buch | 978-3-98514-015-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 210 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 120 mm x 200 mm, Gewicht: 256 g

Ferraris

Unsere tolle Gegenwart

Notizen und Provokationen
Erscheinungsjahr 2021
ISBN: 978-3-98514-015-2
Verlag: Verlag Turia + Kant

Notizen und Provokationen

Buch, Deutsch, 210 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 120 mm x 200 mm, Gewicht: 256 g

ISBN: 978-3-98514-015-2
Verlag: Verlag Turia + Kant


Maurizio Ferraris, eine der wichtigsten philosophischen Stimmen Italiens und Mitbegründer des »Neuen Realismus«, legt in diesem Buch eine Reihe von zeitdiagnostischen Miniaturen vor, die sich mit ironischem Gestus von vielen Prämissen (und Schlussfolgerungen) unserer deutungsfreudigen Epoche absetzen.

Auf Besuch in China, unterwegs im Web oder in der Isolation der eigenen Wohnung während der Covid-Pandemie richtet Ferraris seinen Blick zuerst nach außen, und nach unten: zu den Tatsachen, die unabhängig von unseren Überzeugungen und begrifflichen Konstrukten (das Kapital, die Globalisierung) uns unablässig überraschen, provozieren, zum Handeln bewegen. Vor allem bieten die Tatsachen uns aber Interaktionsmöglichkeiten und dadurch weit mehr – und kreativere – Optionen, als die düsteren Szenarien vieler Gegenwartsinterpreten vermuten ließen.

Unser Leben, so Ferraris, finde eben nicht auf der Cloud statt und unsere Geschicke seien nicht von unsichtbaren Mächten geleitet: Seine Analysen gehen stattdessen von Händen aus, die schreiben (bzw. tippen), sie gehen von Aufzeichnungen, menschlichen Bedürfnissen und beharrlichen Viren aus. Sie enden mit zukunftsweisenden Visionen für die Welt nach der Gesundheitskrise und mit Vorschlägen für eine »digitale Wohlfahrt«, die auf der Wertschöpfung durch Online-Tätigkeit beruhen und eine Antwort auf die fortschreitende Automation der Arbeit liefern könnte.

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Weitere Infos & Material


Maurizio Ferraris (*1956) ist Professor für theoretische Philosophie an der Universität Turin. Zuletzt auf Deutsch erschienen: »Nietzsches Gespenster« (Klostermann 2016) und »Manifest des neuen Realismus« (Käte Hamburger Kolleg 2014).

Viele der in diesem Band versammelten Texte sind im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung in den Jahren 2018-2021 erschienen.
Federica Romanini studierte Philosophie in Triest und lebt als Übersetzerin für Deutsch, Italienisch und Englisch in Wien (http://www.federicaromanini.com).
René Scheu, geb. 1974, hat an der Universität Zürich promoviert und ist leitender



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