Fischer-Defoy / Krejsa | John Heartfield | Buch | 978-3-947215-75-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 210 mm

Fischer-Defoy / Krejsa

John Heartfield

Das Berliner Adressbuch 1950–1968
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-947215-75-1
Verlag: Quintus-Verlag

Das Berliner Adressbuch 1950–1968

Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-947215-75-1
Verlag: Quintus-Verlag


Im Auftrag der Akademie der Künste herausgegeben von Christine Fischer-Defoy und Michael Krejsa

Das im Archiv der Akademie der Künste, Berlin überlieferte Adressbuch des Fotomonteurs, Plakatkünstlers, Bühnenbildners und Buchumschlaggestalters John Heartfield benutzte dieser seit seiner Rückkehr aus dem Londoner Exil in die DDR, also zwischen 1950 und seinem Tod 1968. Es stammt somit aus einer für viele „West-Emigranten“ in der DDR schwierigen Zeit. Die Adressbucheinträge reichen von Tierärzten und Hundepensionen über Fotolabore und Druckereien, Theater und Buchhandlungen, Mitglieder aus der Akademie der Künste, Freunde und Kollegen aus West-Berlin und dem Londoner Exil, bis zum ZK der SED und der DDR-Regierung.
Zu vielen Einträgen finden sich im John-Heartfield-Archiv der Akademie der Künste noch unveröffentlichte Korrespondenzen und Fotografien, die eine profunde Kommentierung ermöglichen. Auszüge aus dem Adressbuch werden um biografische Anmerkungen, Anekdoten und Briefzitate von etwa 120 Adressatinnen und Adressaten bereichert - von Becher und Brecht über Havemann und Heym bis zu Piscator und Seghers. So entsteht ein detailreiches Bild der Lebens- und Arbeitssituation Heartfields in der DDR.

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Weitere Infos & Material


Krejsa, Michael
Michael Krejsa, 1959 geboren, ist Historiker und Archivar. Nach dem Studium der Geschichte und Archivwissenschaft in Berlin und langjähriger Tätigkeit als Mitarbeiter der Kunstsammlung der Akademie der Künste ist er seit 1995 Leiter des Archivs Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin. Mitarbeit an Ausstellungen und Publikationen zur Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, u. a. über George Grosz, John Heartfield und Karl Scheffler. Er ist u. a. Autor des Frankfurter Buntbuchs Nr. 52 Ein Freund der unbefestigten Wege. John Heartfield in Waldsieversdorf (1953 bis 1968).

Fischer-Defoy, Christine
Dr. Christine Fischer-Defoy, 1951 geboren, studierte an der Gesamthochschule Kassel und promovierte in Politikwissenschaft. Sie war als langjährige Vorsitzende des „Aktiven Museums“ Kuratorin zahlreicher Ausstellungen und Publikationen zu den Themen NS-Verfolgung und Widerstand in Berlin. 1997 veröffentlichte sie einen Dokumentenband zur Geschichte der Akademie der Künste (West). Ihre Leidenschaft gehört seit vielen Jahren privaten Adressbüchern, die sie kommentierte und publizierte, u. a. Paul Hindemith (1999), Marlene Dietrich (2003) und Walter Benjamin (2006).



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