Fischer / Ladwig-Winters | Sie verlieh dem Augenblick Dauer | Buch | 978-3-8270-1502-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 224 Seiten, Format (B × H): 128 mm x 210 mm

Fischer / Ladwig-Winters

Sie verlieh dem Augenblick Dauer

Die Fotografin Eva Kemlein | Mit einem Vorwort von Jenny Erpenbeck
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8270-1502-0
Verlag: Berlin Verlag

Die Fotografin Eva Kemlein | Mit einem Vorwort von Jenny Erpenbeck

Buch, Deutsch, 224 Seiten, Format (B × H): 128 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-8270-1502-0
Verlag: Berlin Verlag


Eva Kemlein, eine der bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit, bewegte sich selbstverständlich unter allen Größen des Berliner Kulturlebens – von Bertolt Brecht über Helene Weigel bis Frank Castorf.

Die Wiederentdeckung einer starken, mutigen und inspirierenden Frau

Eva Kemlein gehört zu den wenigen Jüdinnen und Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Berliner Untergrund überlebt haben. Später dokumentierte sie den politischen und kulturellen Neubeginn der Stadt wie kaum eine andere. Ihre eindrucksvollen Reportage- und Theaterfotos aus Ost- und West-Berlin sind bis heute unverzichtbare Zeugnisse deutscher Geschichte. Ihr außergewöhnliches Leben erzählt von Mut, Widerstand, Verlust und großer künstlerischer Kraft.

Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos

»Ich bin immer in der Entwicklung gewesen. Ob es die Zwanzigerjahre waren oder später dann der Aufbau. Nach der Zerstörung. Und heute bin ich auch fest davon überzeugt, dass wir in einer neuen Zeit leben werden. So wie’s ist, bleibt’s nicht. Und das ist das Interessante! Mit allen Problemen, die das mit sich bringt. Das sieht man. Und das will man. Und daran hat man mitgearbeitet. Mit allen Kräften, die einem zur Verfügung standen.« Eva Kemlein

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Weitere Infos & Material


Ladwig-Winters, Simone
Als Historikerin beschäftigt sich Simone Ladwig-Winters vorwiegend mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere mit der deutsch-jüdischen Geschichte.Nach dem Studium an der FU Berlin war sie viele Jahre in der Berliner Stadterneuerung tätig. 1996 promovierte sie mit einer Arbeit über die sogenannte Arisierung der Berliner Warenhäuser.In ihren Untersuchungen hat sie sich mit der Geschichte ganzer Berufsgruppen, Unternehmen und Institutionen sowie Einzelbiografien auseinandergesetzt. So widmet sich beispielsweise „Anwalt ohne Recht“ den Lebenswegen der nach 1933 ausgegrenzten Berliner jüdischen Anwälten. Auf dieser Grundlage entstand im Auftrag der Bundesrechtsanwaltskammer die gleichnamige Wanderausstellung, die seit 2000 national und international präsentiert wird. Neben der forschenden und gutachterlichen Tätigkeit ist sie seit 2016 Projektleiterin der Ausstellung „WIR WAREN NACHBARN – Biografien jüdischer Zeitzeugen“ im Rathaus Schöneberg.

Fischer, Erica
Erica Fischer wurde 1943 in St Albans bei London geboren, wohin die Eltern aus Wien geflüchtet waren. Sie wuchs in Wien auf und studierte am Dolmetschinstitut der Universität Wien. 1972 war sie eine der Mitbegründerinnen der autonomen Frauenbewegung in Wien. Sie arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Übersetzerin. Ihr Buch »Aimée & Jaguar« wurde zum Weltbestseller.

Erica Fischer ist Autorin zahlreicher Bücher, darunter der Weltbestseller . Als Historikerin beschäftigt sich Simone Ladwig-Winters vorwiegend mit der deutsch-jüdischen Geschichte, zu der sie vielfach veröffentlicht hat.



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