Fischer | Spot(t) auf Brüssel | Buch | 978-3-95510-257-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 227 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm

Fischer

Spot(t) auf Brüssel

Ein lustiges Polittheater
Erste Auflage
ISBN: 978-3-95510-257-9
Verlag: Osburg Verlag

Ein lustiges Polittheater

Buch, Deutsch, 227 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm

ISBN: 978-3-95510-257-9
Verlag: Osburg Verlag


Politik ist auch lustig. Das ist kein Scherz. Die lächerliche Seite der Macht, hier wird sie gezeigt. Europapolitik ohne Gähnen? Packen wir’s an! Aus dem angeblich undurchsichtigen Dschungel wird hier ein idyllisches Gärtchen. In Brüssel wird unentwegt ein munteres Püppchentheater aufgeführt. Das beruhigt. Es macht keine Angst mehr. Keine der Personen ist erfunden. Was sie sagen, was sie tun, hier wird’s nicht übertrieben. Das ist gar nicht nötig. Es ist auch so schon zum Schreien komisch. Der Autor kennt die Akteure alle persönlich. Es ist – bei allem Respekt – ein bedauernswertes Häufchen, das da in Brüssel Politik macht. Ludger Fischer bittet: »Seien Sie nachsichtig mit den Leuten, um die es hier geht. Ich bin es auch. Meistens.« Er berichtet darüber, dass Bauern nicht die Dümmsten sind, dass Tabakkonzerne in Brüssel eine fragwürdige Rolle spielen, dass einige Beamte den Überblick über ihren Alkoholkonsum verlieren und er glaubt, dass Lobbyisten meistens das Gute vertreten. Vorsicht! Ludger Fischer ist selbst Lobbyist. Es geht um angebliche Verbote für weichgekochte Eier, um krumme Gurken, um tiefe Dekolletees. »Und dann diese Treckersitzverordnung. Was sollte das denn?« Über so was können sich Europäer tierisch aufregen. Ludger Fischer kann sie aber beruhigen: »Bei der Treckersitzverordnung ging es gar nicht um den Sitz. Es ging um den Überrollbügel, der jährlich wenigstens zweihundert Bauern das Leben rettet.« »Ach so.« So wird EU-Politik leicht verständlich. Wer trotzdem darauf schimpfen will, findet auch dazu Anlass genug.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Fischer, Ludger
Ludger Fischer, geboren 1957 in Essen, lebt seit zwanzig Jahren in Brüssel. Er arbeitet da »in der Politik«. Das heißt, er vertritt die Interessen von Verbänden, die ihn dafür bezahlen. Er nennt sich »Auftragsargumentierer«. Daran findet er nichts Verwerfliches. Er hält es für einen Stützpfeiler der Demokratie. Er kennt die Akteure der EU-Politik persönlich. Auf allen Ebenen. Ein komisches Völkchen. Richtig wohl fühlt sich von denen kaum jemand. Außer Ludger Fischer.



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