Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 545 g
Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944
Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 545 g
ISBN: 978-3-8062-3893-8
Verlag: wbg Theiss
Stauffenberg und die Wolfsschanze, der Ort des Attentats. Der Bendlerblock in Berlin, die militärische Schaltzentrale der Konspiration. Das ist die eine, weitgehend erforschte Seite des 20. Juli 1944. In diesem Buch geht es um eine andere, viel weniger bekannte Geschichte hinter dem Attentat. Es geht um beteiligte Nicht-Militärs und ihre heimlichen Treffpunkte. Es waren mutige Kaufleute, katholische Frauenrechtlerinnen oder links-sozialistische Pazifisten, die sich an verschwiegenen Orten trafen. Erzählt wird von den sogenannten „Leuschner-Leuten", von vielen hundert Gewerkschaftern und Sozialdemokraten, von Polizisten und Wettbürobetreibern. Von versierten Untergrund-Aktivisten, die sich darauf vorbereiteten, nach einem gelungenen Attentat auf Hitler öffentliche Verwaltungen und Rundfunkstationen zu besetzen. Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau verfolgen vor Ort die Strukturen des zivilen Flügels des 20. Juli 1944 und erzählen die verschlungenen Schicksale der Beteiligten.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Gewalt Revolutionäre Gruppen und Bewegungen, Bewaffnete Konflikte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Besondere Kriege und Kampagnen
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Ideologien Konservativismus
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Geschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte
Weitere Infos & Material
Vorwort. 9
1 Bahnhöfe in Frankfurt am Main, Essen, Heidelberg -
Fries, Kettel und Henk. 20
2 Saarbrücken, Gutenbergstraße 11 -
Christian Fries. 26
3 Oberstdorf im Allgäu -
Henk, Mierendorff und Haubach. 33
4 Darmstadt, Künstlerkolonie Mathildenhöhe -
Wilhelm Leuschner. 40
5 Bad Ems bei Koblenz -
Gustav Kettel und Hein Herbers. 48
6 Frankfurt am Main -
Fries, Steffan und die „verbissenen Nazigegner“ der Polizei. 56
7 Essen, Rolandstraße 24 -
Gustav Kettel alias „Camphausen“. 62
8 Frankfurt am Main, Moselstraße 18 -
Gustav Weigel. 67
9 Neu-Isenburg, Waldstraße 128 -
Ulrich Boelsen und Hans Hayn. 73
10 Saarbrücken, Hindenburgstraße 48 -
Bartholomäus Koßmann. 78
11 Essen, Elsass-Straße 82 -
Gustav Kettel. 85
12 Heidelberg, Kaiserstraße 33 -
Emil Henk. 90
13 Frankfurt am Main, Kurfürstenstraße 3-5 -
Margot und Christian Fries. 95
14 Frankfurt am Main, Schillerstraße -
Emil Carlebach gegen Christian Fries. 104
15 Biesheim/Frankreich -
Julius „Jules“ Leber. 110
16 Darmstadt, Dieburger Straße 156 -
Ludwig Bergsträsser 116
17 Guntersblum, Julianenstraße 19 -
Ernst Huhn. 130
18 Seeheim-Jugenheim, Albert-Schweitzer-Straße -
Christian Stock. 138
19 Bensheim, Erdloch im Baßmannpark -
Weber, Como und Steffan. 144
20 Schweiz, Ferienhaus „Al Forno“ -
Anna Beyer. 154
21 Darmstadt, Schlossgartenstraße 69 - die „Rote Kapelle“. 165
22 Bilthoven/Niederlande, Reformschule -
Hein Herbers. 173
23 Oppenheim am Rhein, öffentlicher Platz -
Jakob Steffan. 180
24 Undenheim, Wohnhaus und Friedhof -
Ludwig Schwamb. 188
25 Mainz, Canisiusstraße 90 - Elisabeth Schwamb. 192
26 Gönnersdorf, Frauenbergerhof - Mathilde Gantenberg. 199
27 Mainz, Zanggasse 13 - Alfred Freitag. 205
28 Dortmund, Rombergpark - Wilhelm und Elisabeth
Gersdorff, Kayser. 210
29 Darmstadt, Mierendorff-Straße 11 - Ruth und
Artur E. Bratu, Höxter. 218
30 Bochum, Zedernweg 15 - Ernst und Trude Volkmann,
Änne




