Fittkau / Werner | Die Konspirateure | Buch | 978-3-8062-3893-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 545 g

Fittkau / Werner

Die Konspirateure

Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-8062-3893-8
Verlag: wbg Theiss

Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 545 g

ISBN: 978-3-8062-3893-8
Verlag: wbg Theiss


Stauffenberg und die Wolfsschanze, der Ort des Attentats. Der Bendlerblock in Berlin, die militärische Schaltzentrale der Konspiration. Das ist die eine, weitgehend erforschte Seite des 20. Juli 1944. In diesem Buch geht es um eine andere, viel weniger bekannte Geschichte hinter dem Attentat. Es geht um beteiligte Nicht-Militärs und ihre heimlichen Treffpunkte. Es waren mutige Kaufleute, katholische Frauenrechtlerinnen oder links-sozialistische Pazifisten, die sich an verschwiegenen Orten trafen. Erzählt wird von den sogenannten „Leuschner-Leuten", von vielen hundert Gewerkschaftern und Sozialdemokraten, von Polizisten und Wettbürobetreibern. Von versierten Untergrund-Aktivisten, die sich darauf vorbereiteten, nach einem gelungenen Attentat auf Hitler öffentliche Verwaltungen und Rundfunkstationen zu besetzen. Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau verfolgen vor Ort die Strukturen des zivilen Flügels des 20. Juli 1944 und erzählen die verschlungenen Schicksale der Beteiligten.

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Weitere Infos & Material


Vorwort. 9

1 Bahnhöfe in Frankfurt am Main, Essen, Heidelberg -

Fries, Kettel und Henk. 20

2 Saarbrücken, Gutenbergstraße 11 -

Christian Fries. 26

3 Oberstdorf im Allgäu -

Henk, Mierendorff und Haubach. 33

4 Darmstadt, Künstlerkolonie Mathildenhöhe -

Wilhelm Leuschner. 40

5 Bad Ems bei Koblenz -

Gustav Kettel und Hein Herbers. 48

6 Frankfurt am Main -

Fries, Steffan und die „verbissenen Nazigegner“ der Polizei. 56

7 Essen, Rolandstraße 24 -

Gustav Kettel alias „Camphausen“. 62

8 Frankfurt am Main, Moselstraße 18 -

Gustav Weigel. 67

9 Neu-Isenburg, Waldstraße 128 -

Ulrich Boelsen und Hans Hayn. 73

10 Saarbrücken, Hindenburgstraße 48 -

Bartholomäus Koßmann. 78

11 Essen, Elsass-Straße 82 -

Gustav Kettel. 85

12 Heidelberg, Kaiserstraße 33 -

Emil Henk. 90

13 Frankfurt am Main, Kurfürstenstraße 3-5 -

Margot und Christian Fries. 95

14 Frankfurt am Main, Schillerstraße -

Emil Carlebach gegen Christian Fries. 104

15 Biesheim/Frankreich -

Julius „Jules“ Leber. 110

16 Darmstadt, Dieburger Straße 156 -

Ludwig Bergsträsser 116

17 Guntersblum, Julianenstraße 19 -

Ernst Huhn. 130

18 Seeheim-Jugenheim, Albert-Schweitzer-Straße -

Christian Stock. 138

19 Bensheim, Erdloch im Baßmannpark -

Weber, Como und Steffan. 144

20 Schweiz, Ferienhaus „Al Forno“ -

Anna Beyer. 154

21 Darmstadt, Schlossgartenstraße 69 - die „Rote Kapelle“. 165

22 Bilthoven/Niederlande, Reformschule -
Hein Herbers. 173

23 Oppenheim am Rhein, öffentlicher Platz -
Jakob Steffan. 180

24 Undenheim, Wohnhaus und Friedhof -
Ludwig Schwamb. 188

25 Mainz, Canisiusstraße 90 - Elisabeth Schwamb. 192

26 Gönnersdorf, Frauenbergerhof - Mathilde Gantenberg. 199

27 Mainz, Zanggasse 13 - Alfred Freitag. 205

28 Dortmund, Rombergpark - Wilhelm und Elisabeth
Gersdorff, Kayser. 210

29 Darmstadt, Mierendorff-Straße 11 - Ruth und
Artur E. Bratu, Höxter. 218

30 Bochum, Zedernweg 15 - Ernst und Trude Volkmann,
Änne


Werner, Marie-Christine
Die Deutsch-Französin Marie-Christine Werner, geb. 1971, studierte Komparatistik, Italianistik, Völker- und Europarecht in Saarbrücken, Seit 2000 arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin beim SWR in Mainz. Als Autorin auch längerer Sendungen hat sie sich immer wieder mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt.

Fittkau, Ludger
Der gebürtige Essener Ludger Fittkau, geb. 1959, studierte Sozialpädagogik. Ab Mitte der 80er-Jahre war er in der offenen Jugendarbeit in Essen und Oberhausen tätig, seit 1994 als freier journalistischer Mitarbeiter u. a. für den WDR und den Deutschlandfunk. An der Fernuniversität Hagen absolvierte er ein Studium der Sozialwissenschaften, 2006 wurde er im Fach Soziologie promoviert. Seit 2013 berichtet Ludger Fittkau als Landeskorrespondent aus Hessen für den Deutschlandfunk.

Der gebürtige Essener Ludger Fittkau, geb. 1959, studierte Sozialpädagogik. Ab Mitte der 80er-Jahre war er in der offenen Jugendarbeit in Essen und Oberhausen tätig, seit 1994 als freier journalistischer Mitarbeiter u. a. für den WDR und den Deutschlandfunk. An der Fernuniversität Hagen absolvierte er ein Studium der Sozialwissenschaften, 2006 wurde er im Fach Soziologie promoviert. Seit 2013 berichtet Ludger Fittkau als Landeskorrespondent aus Hessen für den Deutschlandfunk.

Die Deutsch-Französin Marie-Christine Werner, geb. 1971, studierte Komparatistik, Italianistik, Völker- und Europarecht in Saarbrücken, Seit 2000 arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin beim SWR in Mainz. Als Autorin auch längerer Sendungen hat sie sich immer wieder mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt.



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