Folger / Poppenberg | Fluchtlinie Apokalypse | Buch | 978-3-7518-3117-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 220 Seiten

Reihe: Fröhliche Wissenschaft

Folger / Poppenberg

Fluchtlinie Apokalypse


1. Auflage 2027
ISBN: 978-3-7518-3117-8
Verlag: Matthes & Seitz Verlag

Buch, Deutsch, 220 Seiten

Reihe: Fröhliche Wissenschaft

ISBN: 978-3-7518-3117-8
Verlag: Matthes & Seitz Verlag


Die Apokalypse ist nicht bloß ein Bild der Zerstörung. Sie ist eine »Fluchtlinie«, die das absolute Ende mit einem neuen Anfang verbindet. In ihr treffen Erwartungen, Ängste und Hoffnungen aufeinander. Robert Folger verfolgt die jüdisch-christlichen Ursprünge der Apokalypse bis in die Gegenwart. Er erzählt von der Vernichtung der Dinosaurier, der Eroberung Tenochtitláns, von der »Entzauberung« der Apokalypse bis hin zu ihrer modernen Gestalt als endgültige Vernichtung ohne göttliche Erlösung. Wo das erwartete Ende ausbleibt, beginnt die Geschichte der Postapokalypse. Doch Apokalypse und Postapokalypse liegen näher beieinander, als es zunächst scheint. In beiden geht es nicht nur um die Vorstellung eines Endes, sondern auch um die Erwartungen an das, was kommt, und um die Enttäuschung über ein Ende, das nicht eintritt. Die Antwort stammt in diesem ersten Band der Reihe »Endzeiten« von Gerhard Poppenberg. Er führt Folgers Überlegungen weiter und eröffnet eine zusätzliche Perspektive auf das apokalyptische Denken.

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Weitere Infos & Material


Poppenberg, Gerhard
Gerhard Poppenberg war von 2002 bis 2020 Professor für Romanischen Philologie an der Universität Heidelberg mit Schwerpunkten in der französischen, spanischen, und lateinamerikanische Literatur sowie der Literaturtheorie und Kulturwissenschaft. Seine Studie Geist, Geschichte, Wirklichkeit. Grundfragen der Philologie in der deutschen Romanistik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (2022) ist eine theoretische Grundlegung der historischen Verfassung literarischer und allgemein kultureller Phänomene. Im Verlag Matthes & Seitz sind erschienen Die Antinomie des Gesetzes. Der Orest-Mythos in der Antike und der Moderne (2014) und Herbst der Theorie. Erinnerungen an die alte Gelehrtenrepublik Deutschland (2018).

Gerhard Poppenberg war von 2002 bis 2020 Professor für Romanischen Philologie an der Universität Heidelberg mit Schwerpunkten in der französischen, spanischen, und lateinamerikanische Literatur sowie der Literaturtheorie und Kulturwissenschaft. Seine Studie Geist, Geschichte, Wirklichkeit. Grundfragen der Philologie in der deutschen Romanistik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (2022) ist eine theoretische Grundlegung der historischen Verfassung literarischer und allgemein kultureller Phänomene. Im Verlag Matthes & Seitz sind erschienen Die Antinomie des Gesetzes. Der Orest-Mythos in der Antike und der Moderne (2014) und Herbst der Theorie. Erinnerungen an die alte Gelehrtenrepublik Deutschland (2018).



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