Buch, Deutsch, 220 Seiten
Reihe: Fröhliche Wissenschaft
Buch, Deutsch, 220 Seiten
Reihe: Fröhliche Wissenschaft
ISBN: 978-3-7518-3117-8
Verlag: Matthes & Seitz Verlag
Die Apokalypse ist nicht bloß ein Bild der Zerstörung. Sie ist eine »Fluchtlinie«, die das absolute Ende mit einem neuen Anfang verbindet. In ihr treffen Erwartungen, Ängste und Hoffnungen aufeinander. Robert Folger verfolgt die jüdisch-christlichen Ursprünge der Apokalypse bis in die Gegenwart. Er erzählt von der Vernichtung der Dinosaurier, der Eroberung Tenochtitláns, von der »Entzauberung« der Apokalypse bis hin zu ihrer modernen Gestalt als endgültige Vernichtung ohne göttliche Erlösung. Wo das erwartete Ende ausbleibt, beginnt die Geschichte der Postapokalypse. Doch Apokalypse und Postapokalypse liegen näher beieinander, als es zunächst scheint. In beiden geht es nicht nur um die Vorstellung eines Endes, sondern auch um die Erwartungen an das, was kommt, und um die Enttäuschung über ein Ende, das nicht eintritt. Die Antwort stammt in diesem ersten Band der Reihe »Endzeiten« von Gerhard Poppenberg. Er führt Folgers Überlegungen weiter und eröffnet eine zusätzliche Perspektive auf das apokalyptische Denken.




