Franke | Credit Default Swap-Aktivismus | Buch | 978-3-16-200276-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 449 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 154 mm x 232 mm, Gewicht: 660 g

Reihe: Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht

Franke

Credit Default Swap-Aktivismus

Eine ökonomische Analyse und rechtliche Bewertung der Einflussnahme von Credit Default Swap-Investoren auf Unternehmen
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-16-200276-1
Verlag: Mohr Siebeck

Eine ökonomische Analyse und rechtliche Bewertung der Einflussnahme von Credit Default Swap-Investoren auf Unternehmen

Buch, Deutsch, 449 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 154 mm x 232 mm, Gewicht: 660 g

Reihe: Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht

ISBN: 978-3-16-200276-1
Verlag: Mohr Siebeck


Vertragsparteien von Credit Default Swaps (CDS) beeinflussen zunehmend gezielt Unternehmen, auf die sich ihr CDS bezieht, um die Rentabilität ihrer Position sicherzustellen. Dieser Aktivismus wirkt sich nicht nur negativ auf die Kapitalmärkte aus, sondern erschwert auch die Restrukturierung von Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten. Julian Franke untersucht dieses Phänomen, indem er es in tatsächlicher Hinsicht aufarbeitet, ökonomisch analysiert und rechtlich bewertet. Im Fokus stehen das deutsche Zivilrecht und das unionsrechtliche Kapitalmarktrecht. Seitenblicke auf das US-amerikanische Recht bilden die Grundlage für ein umfassendes Verständnis der Regulierung des globalen CDS-Markts. Der Autor zeigt, dass CDS-Aktivismus größtenteils zu gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrtseinbußen führt und daher richtigerweise bereits nach geltendem Recht weitgehend untersagt ist. Er empfiehlt die Einführung eines Transparenzregimes für CDS-Positionen, um die Steuerungswirkung der privaten Rechtsdurchsetzung zu optimieren. Darüber hinaus sollte der Staat bestimmte Strategien des CDS-Aktivismus verbieten und das Verbot durchsetzen. Die rechtliche Bewertung wirft eine Reihe grundsätzlicher Fragen auf: Wie sind standardisierte, marktweit verwendete Verträge auszulegen? Welche Kooperationspflichten bestehen bei einer Unternehmensrestrukturierung? Wie sind selbst geschaffene innere Tatsachen insiderrechtlich zu behandeln? Wann sind Preise künstlich? Julian Franke nimmt sich dieser Debatten an und trägt so zu grundlegenden finanzrechtlichen Diskursen bei.
Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin 2025 im Fachgebiet Zivilrecht sowie dem Förderpreis 2025 der Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland ausgezeichnet.

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Weitere Infos & Material


Einleitung
§ 1 Definition des Themas und Forschungsstand
§ 2 Forschungsprogramm
§ 3 Gang der Untersuchung
§ 4 Methodik
Teil 1 Grundlagen
§ 1 CDS
§ 2 Aktivismus
§ 3 CDS-Aktivismus
Teil 2 Net-short-Sabotage
§ 1 Problembeschreibung
§ 2 Ökonomische Analyse
§ 3 Rechtliche Bewertung
Teil 3 Kooperative Strategien
§ 1 Problembeschreibung
§ 2 Ökonomische Analyse
§ 3 Rechtliche Bewertung
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

Einleitung
§ 1 Definition des Themas und Forschungsstand
§ 2 Forschungsprogramm
§ 3 Gang der Untersuchung
§ 4 Methodik
Teil 1 Grundlagen
§ 1 CDS
§ 2 Aktivismus
§ 3 CDS-Aktivismus
Teil 2 Net-short-Sabotage
§ 1 Problembeschreibung
§ 2 Ökonomische Analyse
§ 3 Rechtliche Bewertung
Teil 3 Kooperative Strategien
§ 1 Problembeschreibung
§ 2 Ökonomische Analyse
§ 3 Rechtliche Bewertung
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse


Franke, Julian
Geboren 1995; Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Trinity College Dublin; 2019 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin; Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin; 2025 Promotion und Zweite Juristische Prüfung.

Geboren 1995; Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Trinity College Dublin; 2019 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin; Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin; 2025 Promotion und Zweite Juristische Prüfung.

Born 1995; studied law at Humboldt University in Berlin and Trinity College Dublin; First State Examination in Law in 2019; research assistant at the Chair of Civil Law and Business Law at Humboldt University in Berlin; legal clerkship at the Berlin Court of Appeal; PhD and Second State Examination in Law in 2025.



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