Freude | Emeritus oder Der Emerit. Vom entpflichtet - eingeschlossen - sein. Theaterstück. Personenstück | Buch | 978-3-565-31429-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 104 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 172 g

Freude

Emeritus oder Der Emerit. Vom entpflichtet - eingeschlossen - sein. Theaterstück. Personenstück

Was bleibt einem Geist, wenn der Hörsaal verstummt, aber das Denken nicht aufhört?
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-565-31429-4
Verlag: epubli

Was bleibt einem Geist, wenn der Hörsaal verstummt, aber das Denken nicht aufhört?

Buch, Deutsch, 104 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 172 g

ISBN: 978-3-565-31429-4
Verlag: epubli


"Der Emerit. Vom entpflichtet – eingeschlossen – sein", Es ist die introspektive Reise eines Emeritierten, der sich in den Fängen seiner eigenen Gedanken wiederfindet. In einer Welt, in der die Menschen glauben, sich durch Bewegung und Gespräche fortzubewegen, sitzt der Emerit und "geht im Sitzen". Für ihn ist das wahre Gehen die fortwährende Bewegung des Geistes, während der Körper längst zur Ruhe gekommen ist. Er kritisiert die oberflächliche Realität, die das Denken mit Professuren gleichsetzt und es dann "emeritiert" – ein Akt, der für ihn einem Hinauswurf gleicht. „Emeritus oder Der Emerit. Vom Entpflichtet-eingeschlossen-Sein“ ist ein literarisches Stück, das aus verschiedenen Monologfragmenten besteht. Es ist die Reise eines emeritierten Professors, der sich in den Fängen seiner eigenen Überlegungen wiederfindet. Er sitzt in einem Raum und denkt, reflektiert das Denken, das ihn sein ganzes Leben begleitet hat; Denken ist sein Leben. Wer ihn sitzen sieht, denkt nur, er sitze nur, mache sonst nichts. Er arbeitet immer, indem er denkt. Denken kann auch zum Wahnsinn führen, wie bei Don Quijote, der zu viele Romane gelesen hatte; Paul Celan, der keine Antwort auf seine Fragen bekam; Hölderlin, der die Götter rief. Eine satirische Darstellung von Loriot, in der eine Frau ihren Partner darum bittet, etwas zu unternehmen, während er nur sitzt. In dieser Schizophrenie endet der Emerit.

In diesem literarischen Mosaik aus Monologfragmenten begleiten wir einen emeritierten Professor auf seiner letzten, obsessiven Reise: dem Rückzug in die reine Innerlichkeit. Für die Außenwelt sitzt er nur still in seinem Zimmer in tragischer Passivität. Doch hinter der starren Fassade tobt die unaufhörliche Arbeit des Geistes.

Ein satirisch-melancholisches Kammerspiel über die Einsamkeit eines Lebens, das ganz aus Gedanken bestand.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Freude, Manfred H.
Geboren in Aachen wo er bis heute lebt, als Dichter, Philosoph, Dramatiker und Essayist.
Seine Gedichte sind eine motivische Darstellung der Einsamkeit, des Vergänglichen, sowie ein melancholischer Sprachduktus in der Tradition pessimistischer Literatur. F. gebraucht seine Lyrik in einer stark verschlüsselten, dichten, meist ungereimten Sprache von großer Eindringlichkeit. F. versucht, die Stellung der Lyrik neu, modern zu justieren. In der Gegenwart verankert seine poetische Sprache deutliche Dichtkunst. Die Verwendung eines lakonischen, bisweilen philosophisch, fragmentarischen Stils, heben beständig die Korrespondenz zwischen Inhalt und Aufbau hervor.



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