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Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, 128 Seiten, GEKL, Format (B × H): 105 mm x 210 mm, Gewicht: 125 g
Tipps & Strategien
Buch, Deutsch, 128 Seiten, GEKL, Format (B × H): 105 mm x 210 mm, Gewicht: 125 g
ISBN: 978-3-7041-0679-7
Verlag: dbv-Verlag (Österreich)
Angesichts der großen Zahl von Gesellschaften mit beschränkter Haftung ist die Inanspruchnahme von GmbH-Geschäftsführern unter schadenersatzrechtlichen Gesichtspunkten zwischenzeitlich ein Thema geworden, welches nicht nur für Juristen von Interesse ist.
In kompakter Form wird in diesem Folder die (im Verschuldensfall leider unbeschränkbare) Haftung von GmbH-Geschäftsführern systematisch dargestellt und Handlungshinweise für eine effiziente Haftungsvermeidungsprophylaxe gegeben. Die Tipps entstammen den Erfahrungen aus der Beratungspraxis eines Vierteljahrhunderts und sind für Praktiker gedacht.
Sämtliche der möglichen Haftungsvermeidungsstrategien in einer Person zu vereinen, ist in der Praxis freilich nicht immer möglich. Ziel der Broschüre ist, dass die betroffenen GmbH-Geschäftsführer und ihre Berater erkennen, welche Strategien angesichts der jeweiligen Ausgangssituation Erfolg versprechend sind.
Aus dem Inhalt:
• Haftung - wem gegenüber?
• Praktische Grundsatzfragen
• Verhalten in der Krise
• Absicherungsstrategien
Zielgruppe
Alle bestehenden und künftigen Unternehmer und Führungskräfte; alle jene Berater, die Unternehmer auf ihrem Weg in und durch die Selbstständigkeit begleiten; Studierende
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort
Prolog
Kap 1 Einführung
1.1 Geschäftsführer ist nicht gleich Geschäftsführer
1.2 Das Haftungskonzept
Kap 2 Die Haftung des Geschäftsführers - wem gegenüber?
2.1 Haftung gegenüber der Gesellschaft
2.2 Haftung gegenüber Gesellschaftern
2.3 Haftung gegenüber Gesellschaftsgläubigern und Dritten
2.4 Abgabenrechtliche Haftung
2.5 Haftung gegenüber sonstigen Behörden
2.6 Deliktische Haftung
Kap 3 Die für eine Haftungsinanspruchnahme notwendigen Erfordernisse
3.1 Grundsätze
3.2 Schadenseintritt
3.3 Verursachung
3.4 Rechtswidrigkeit
3.5 Verschulden
Kap 4 Wann haften Geschäftsführer (nicht)? - Praktische Grundsatzfragen
4.1 Sorgfaltsabhängige Haftung
4.1.1 Einführung und Übersicht
4.1.2 Vertretung der Gesellschaft
4.1.3 Anmeldung von Veränderungen im Stande der Gesellschafter zum Firmenbuch, insbesondere des Überganges von Geschäftsanteilen
4.1.4 Aufstellung des Jahresabschlusses
4.1.5 Beachtung des Gesellschaftsvertrages
4.1.6 Befolgung von Weisungsbeschlüssen der Gesellschafter
4.1.7 Einberufung der Generalversammlung
4.1.8 Führung der Bücher sowie Verantwortung für ein ordnungsgemäßes Rechnungswesen und ein geeignetes Controlling-System
4.1.9 Hinweis auf die verpflichtenden Angaben auf allen Geschäftspapieren der Gesellschaft
4.1.10 Kapitalerhaltung und Kapitalsicherung
4.1.10.1 Ausgangslage
4.1.10.2 Verbot der Einlagenrückgewähr
4.2 Ein Geschäftsführer kann Arbeit, nicht jedoch Haftung delegieren
4.3 Bei guter wirtschaftlicher Lage in klein- und mittelständischen Unternehmen sind die Haftungsgefahren eher theoretischer Natur
4.4 Nicht jedes wirtschaftliche Scheitern oder jedes gewagte Geschäft führt zu einer Haftung der Geschäftsführung
4.5 Das Unternehmerrisiko hat die Gesellschaft zu tragen
4.6 Haftungsgefahren im Zusammenhang mit einer Insolvenzverschleppung
4.7 Unbeschränkte Haftung im Falle von Pflichtverletzungen
4.8 Solidarhaftung der Geschäftsführer
4.9 Beweislastumkehr zulasten der Geschäftsführung
4.10 Realistisches Sorgfaltsgebot
4.11 Ressortverteilung
4.12 Zustimmungspflichtige Geschäfte führen nicht zu einer Haftungsverlagerung auf die Gesellschafter
4.13 Strafrechtliche Verantwortlichkeit der GmbH
4.14 Faktischer Geschäftsführer
Kap 5 Das richtige Verhalten in der Krise der Gesellschaft
5.1 Einführung
5.2 Verlust der Hälfte des Stammkapitals
5.3 Schwellenwerte Eigenmittelquote und fiktive Schuldentilgungsdauer
5.4 Vorliegen eines Reorganisationsbedarfs
5.5 Krise nach dem Eigenkapitalersatzgesetz
5.5.1 Wann befindet sich eine GmbH in der Krise?
5.5.2 Zulässige Gesellschafterleistungen in der Krise
5.5.3 Vom Eigenkapitalersatzgesetz erfasste Gesellschafter und Dritte
5.5.4 Häufige Praxisfälle
5.6 Überschuldung
5.6.1 Einführung
5.6.2 Zweistufige Überschuldungsprüfungs- methode
5.6.3 Die praktische Anwendung der zweistufigen Überschuldungsprüfungsmethode
5.6.4 Die Behandlung Eigenkapital ersetzender Gesellschafterdarlehen im Rahmen der Überschuldungsprüfung
5.6.5 Umfang der Erläuterungspflicht im Jahresabschluss im Falle eines negativen Eigenkapitals
5.6.6 Das Wichtigste zur Fortbestehensprognose
5.7 Zahlungsunfähigkeit
Kap 6 Empfohlene Absicherungsstrategien
6.1 Information über die gesetzlichen und vertraglichen Pflichten
6.2 Sorgfältige Geschäftsführung
6.3 Verfügbarkeit betriebswirtschaftlich maßgeblicher Daten
6.4 Beiziehen von externen Beratern in Zweifelsfällen
6.5 Zulässige Weisungen der Gesellschafter beachten
6.6 Einholung der Zustimmung der Generalversammlung vor Abschluss wichtiger Geschäfte
6.7 Führung einer Niederschrift über Beschlüsse der Generalversammlung und Übermittlung einer Abschrift an sämtliche Gesellschafter
6.8 Dokumentation der eigenen Tätigkeit zum Zwecke der Beweissicherung
6.9 Zulässigkeit, Wirkung, Überwachungspflicht und Grenzen einer Ressortverteilung zwischen den Geschäftsführern erkennen
6.10 Richtiges Verhalten bei mehreren Geschäftsführern
6.11 Entlastung durch die Generalversammlung anstreben
6.12 Vereinbarung einer Haftungsfreistellung im Innenverhältnis
6.13 Rechtzeitige Vornahme der erforderlichen Firmenbuchanmeldungen
6.14 Sicherstellung einer korrekten Leistung der Stammeinlagen
6.15 Einholung der Zustimmung eines Gesellschaftsorgans bei Geschäften mit sich selbst
6.16 Einhaltung des Wettbewerbsverbots durch den Geschäftsführer
6.17 Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers
6.18 Bestellung von verantwortlichen Beauftragten
6.19 Korrekte Angaben bei Herabsetzung des Stammkapitals
6.20 Beachtung der Deckungsvorsorge nach dem Produkthaftpflichtgesetz
6.21 Einhaltung der abgabenrechtlichen Bestimmungen
6.22 Fristgerechte Anmeldung von Dienstnehmern und Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
6.23 Gleichbehandlung der Gesellschafter
6.24 Keine unzulässige Einlagenrückgewähr
6.25 Gesetzeskonformes Handeln in der wirtschaftlichen Krise
6.26 Vertraglicher Anspruch auf eine Directors & Officers (D & O)-Versicherung
6.27 Persönlicher Versicherungsschutz
6.28 Beachtung wettbewerbsrechtlicher Bestimmungen
6.29 Einhaltung der maßgeblichen Umweltschutzvorschriften
6.30 Ausschöpfung dienstvertraglicher Möglichkeiten
6.31 Persönlicher Reservefonds für den Kostenvorschuss im Insolvenzverfahren
6.32 Rücktritt als Geschäftsführer
Zusätzlich stehen Käufern Downloads, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, unter www.dbv.at/downloads/ im Menüpunkt "Ergänzungen zu dbv-Werken" zur Verfügung.
Angesichts der großen Zahl von Gesellschaften mit beschränkter Haftung ist die Inanspruchnahme von GmbH-Geschäftsführern unter schadenersatzrechtlichen Gesichtspunkten zwischenzeitlich ein Thema geworden, welches nicht nur für Juristen von Interesse ist.
Diesen Umstand greift der gegenständliche Folder – nunmehr in zweiter Edition – auf; sein Ziel ist es, in kompakter Form die (im Verschuldensfall leider unbeschränkbare) Haftung von GmbH-Geschäftsführern systematisch darzustellen und Handlungshinweise für eine effiziente Haftungsvermeidungsprophylaxe auszuarbeiten. Der Inhalt dieses Büchleins entstammt den Erfahrungen aus der Beratungspraxis eines Vierteljahrhunderts und ist für die Praktiker geschrieben.
Ein Geschäftsführer, der sämtliche der genannten und in Kapitel 6 näher erörterten Haftungsvermeidungsstrategien in seiner Person vereint, wäre der buchstäbliche Wunderwuzzi. In der Praxis ist freilich nicht immer alles in allen Fällen möglich. Die betroffenen GmbH-Geschäftsführer und ihre Berater sollen erkennen, welche Strategien angesichts der jeweiligen Ausgangssituation Erfolg versprechend sind. Wenn es gelingt, dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, dann kann dieses kleine Werk vielleicht großen Nutzen stiften.
Die zeitaufwendige Gestaltung des Praxisleitfadens hat Angelika Höck, Assistentin der Kanzlei Fritz & Schauer, mit Bravour und großer Routine erledigt; hierfür ein herzliches Vergelt´s Gott. Beim Team des dbv-Verlags – insbesondere Mag. Patricia Egger – bedanke ich mich für die angenehme Zusammenarbeit.
Für Lob, Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar; diese richten Sie bitte an office@kanzleifritz-schauer.at. Vielen Dank!
Brandenberg, März 2017
Christian Fritz




