Buch, Deutsch, 496 Seiten
Buch, Deutsch, 496 Seiten
ISBN: 978-3-257-07417-8
Verlag: Diogenes Verlag AG
Vielstimmig und bunt, überraschend und schonungslos
Ein Roman über unser Menschsein in allen Facetten, mit allen Vorurteilen, Träumen und Ängsten
Ein großer Gesellschaftsroman und viele Liebesgeschichten in einem
Es ist Samstag, es ist Sommer, es ist Pride! Während sich nicht nur die queere Community für den Umzug oder die After-Party aufbretzelt, feilt die eine noch an ihrer Rede, während ein anderer in den Apps nach Begleitung sucht, und wieder jemand in Erinnerungen an frühere Liebschaften schwelgt. Lou, Fey, Pantelis, Pia, Thorsten, Hanya und alle, die sie kennen: Niemand von ihnen ahnt, dass mit dem Sonntag nichts mehr so sein wird wie gerade noch und ein bewaffneter Mann alles, was sicher schien, erschüttert.
Es ist Lous erste Pride als Mann und gern wäre er mit Fey dort, Fey kennt er aus der Regenbogenzentrale, begleitet aber stattdessen nachmittags seine Gotte, die Polizeipressesprecherin Hanya und deren Frau Meli, die als Sozialarbeiterin einem Spielsüchtigen wie Urs natürlich keine privaten SMS schicken sollte, egal, wie zugedröhnt sie gestern gewesen ist, der wundert sich zum Glück überhaupt nicht, ignoriert die fremde Nummer und begleitet seine Zwillingsschwester Fiona zur After-Party und deren Freund Basil, der seinen Anwaltsjob ernster nehmen sollte, statt weiter als Velokurier den Pflegeheimbewohner Jakob mit Zigaretten und Whiskey zu versorgen, der diese – nennen wir sie - Alltagsfluchthelfer braucht, um nicht an Walti und Waltis Hände zu denken... Durch eine Stadt, durch eine Nacht und durch ganze Leben begleiten wir diese und etliche andere Personen, flirten und tanzen mit ihnen, bangen und zaudern – denn der Sonntag wird sie alle erschüttern.
Minutiös beobachtend und gleichzeitig ein Gesellschaftspanorama entfaltend, erzählt Simon Froehling über die Sicherheit, die uns so normal erscheint und die doch nicht unumstößlich ist.
Über Dürrst
»Simon Froehling findet beeindruckend poetische Bilder für einen Zustand von Schutzlosigkeit und Verletzbarkeit.«
Annette Hoffmann / Badische Zeitung, Freiburg




