Buch, Deutsch, 415 Seiten, GB, Format (B × H): 184 mm x 240 mm, Gewicht: 940 g
Buch, Deutsch, 415 Seiten, GB, Format (B × H): 184 mm x 240 mm, Gewicht: 940 g
ISBN: 978-3-456-84360-5
Verlag: Hogrefe AG
Wie gelingt Erziehung in einer sich wandelnden Gesellschaft? Urs Fuhrer liefert mit diesem Lehrbuch eine systematische, empirisch fundierte Antwort. Das Werk etabliert Erziehungspsychologie als Disziplin der angewandten Entwicklungspsychologie und verbindet Grundlagenforschung mit Interventionspraxis. Im Mittelpunkt steht der entwicklungsbezogene Kontextualismus, der Erziehung als Austauschprozess zwischen Individuen und ihren Kontexten begreift.
Das Buch analysiert Veränderungen des Aufwachsens in der Postmoderne: Pluralisierung der Familienformen, Individualisierung und der Verlust traditioneller Orientierungssysteme stellen Eltern, Lehrkräfte und Erzieher*innen vor neue Herausforderungen. Fuhrer zeigt, dass Kinder Autonomie und Grenzen brauchen und eine sensitive Eltern-Kind-Beziehung der Schlüssel zu gelingender Sozialisation ist.
Thematisch spannt das Werk einen Bogen von Bindungsforschung und Anlage-Umwelt-Wechselwirkungen über Erziehungsstile, Scheidungsfolgen und Migration bis zu Schulbelastungen, Peer-Beziehungen und Medieneinflüssen. Evidenzbasierte Präventionsprogramme wie Triple P runden die Darstellung ab. Das Lehrbuch richtet sich an Studierende der Psychologie, Pädagogik und des Lehramts sowie an Fachkräfte in psychosozialen Berufen. Es überzeugt durch seinen interdisziplinären Ansatz und die Verknüpfung von Forschungsbefunden mit Handlungswissen.
Zielgruppe
Studierende und Professionelle der Psychologie, Pädagogik und Soziologie, Studierende an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen, Pädiater, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher, Eltern




