Buch, Deutsch, 304 Seiten, Format (B × H): 128 mm x 209 mm
Eine Verteidigung | Eine philosophische Betrachtung der Frage, was Künstler sollen und dürfen
Buch, Deutsch, 304 Seiten, Format (B × H): 128 mm x 209 mm
ISBN: 978-3-550-20262-9
Verlag: Ullstein
Wo endet die künstlerische Freiheit? Wo beginnt die gesellschaftliche Verant-wortung?
Was dürfen Künstler:innen? Diese Frage muss von derjenigen unterschieden werden, was Kunst ist – und was sie darf. Kunst ist ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie entfaltet sich von innen heraus, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voller Versuche, sie politisch zu vereinnahmen. Das gilt auch für viele Kunstschaffende, die sich auf die Freiheit der Kunst berufen und zugleich politisch wirken wollen. In einer Zeit, in der freies Denken – das sich gerade in der Vielfalt der Künste manifestiert – weltweit unter Druck steht, braucht es eine Neubesinnung: auf das Wesen der Kunst ebenso wie auf ihr Verhältnis zu nichtästhetischen Normen. Markus Gabriel entwickelt eine allgemein verständliche Theorie der Künste, die deren radikale Autonomie ernst nimmt, ohne die moralische Verantwortung von Künstler:innen zu leugnen. Ein philosophisch fundierter und zugleich hochaktueller Beitrag zur Debatte über Freiheit, Verantwortung und die Rolle der Kunst.




