Buch, Deutsch, Band 215, 518 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 155 mm x 242 mm, Gewicht: 795 g
Reihe: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Buch, Deutsch, Band 215, 518 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 155 mm x 242 mm, Gewicht: 795 g
Reihe: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
ISBN: 978-3-16-149813-8
Verlag: Mohr Siebeck
Jens Gal vergleicht die in Deutschland, England, Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika entworfenen Haftungsmodelle. Er bereitet das Thema in seinen unterschiedlichen Dimensionen - historisch, rechtsvergleichend und dogmatisch - auf und entwickelt eine kohärente Haftungssystematik. Das Augenmerk gilt zunächst dem als Haftungsgrundlage ausgemachten sogenannten Schiedsrichtervertrag und seiner dogmatischen Ausgestaltung. Im Anschluss hieran widmet sich der Autor möglichen haftungsauslösenden Pflichtverletzungen, wobei er seine besondere Aufmerksamkeit der Frage widmet, ob und inwieweit dem Schiedsrichter ein Haftungsprivileg zusteht und welche Pflichten von diesem Haftungsprivileg umfasst sind. Hierbei zeigt sich, dass es einem weltweiten Konsens entspricht, dass der Schiedsrichter nur in begrenztem Umfang - nämlich einem Richter gleich - haftbar gemacht werden kann. Obgleich das so entworfene Haftungsmodell ein nur beschränktes Haftungsrisiko für den Schiedsrichter birgt, zeigt der Autor abschließend Möglichkeiten auf - insbesondere Haftungsbegrenzung, Versicherungsdeckung und Rechtswahl - mittels deren Schiedsrichter ihr Risiko weiter minimieren können.
Zielgruppe
Rechtswissenschaftler und -praktiker (Schiedsrecht); Schiedsinstitutionen; Großkanzleien mit einer Practice Group in Prozessführung bzw. Dispute Resolution (Schwerpunkt Schiedsverfahren); entsprechende Institute und Bibliotheken.




